Off Road: Kia Sportage zwei Jahre lang im Dauertest - Kia Motors Deutschland

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Testberichte

Ab ins Gelände: Off Road Testfahrer im Kia Sportage auf Tour

2014 rollte der damals neue Kia Sportage auf den Hof der Redaktion. Zwei Jahre, 65.000 gefahrene Kilometer und etliche schroffe Schotterpisten später ziehen die Tester Bilanz.

Er hat viel von der Welt gesehen, der Kia Sportage von 2014. Als Testfahrzeug für das Off Road Magazin durfte er über Autobahnen flitzen, viele Landstraßen erkunden, über steile Bergpässe klettern, wilde Schotterpisten nach Kroatien, Ungarn, Rumänien und Moldawien bezwingen, Urlaub am Schwarze Meer machen – und sich auch mal durch Deutschlands Stadtverkehr schlängeln. Wie hat der Kia Sportage den Dauertest gemeistert?

Kurz gesagt: meisterhaft. Keine Defekte, keine Mängel während der gesamten zwei Jahre. Bei der abschließenden Inspektion auf der Hebebühne zeigt sich auch, wie gut die Karosserie konstruiert ist. Trotz gelegentlichen Aufsetzens im Gelände (wegen der nicht allzu großzügigen Bodenfreiheit) ist am Unterboden nicht die kleinste Beschädigung zu sehen.

Der persönliche Eindruck der Redakteure fällt je nach Reiseziel unterschiedlich aus. Julian Hoffmann: „Auf 6000 Kilometern habe ich es mir im Sportage gemütlich gemacht. Egal ob es dabei mit Richtgeschwindigkeit nach Ungarn ging oder über so manche Schotterpiste am Schwarzen Meer entlang – der Kia ist ein entspanntes Reise-SUV mit einem respektablen Verbrauch.”

Redaktionskollege Marc Ziegler konnte sich mit dem Design nicht vollumfänglich anfreunden: „Optisch ist unser Kia tatsächlich schön anzuschauen – aber was ist das bitte für eine breite C-Säule! Die schlechte Übersicht nach schräg hinten nervt mich vor allem im Stadtverkehr. Auf der Langstrecke gefällt mir dann, wie angenehm der Sportage die Kilometer abspult.”

Tester Björn Schulz war mit dem Kandidaten als Gespann unterwegs und stellt fest: „Zwei Tonnen darf der Sportage mit Schaltgetriebe ziehen – Wohnanhänger und kleine Boote bewegt der Kia souverän über die Lande. Erst im Stop & Go-Verkehr an der Autobahnsteigung bringt man die Kupplung mit der Zeit dann doch an ihre Belastungsgrenze.”

Bastian Hambalgo ist vor allem von der Antriebseinheit des Sportage überzeugt: „Wir haben uns für die beste Motor-Getriebe-Kombi entschieden: Der starke Diesel begeistert mich mit seinem früh anliegenden Drehmoment regelrecht – und die präzise Schaltung hemmt seine Leistungsentfaltung nicht, wie das eine träge Wandlerautomatik tun würde.”

So unterschiedlich die Erfahrungen sind, beim abschließenden Fazit ist sich die Redaktion dann wieder einig: „Der Sportage leistete sich keinen einzigen unplanmäßigen Werkstattaufenthalt, sprang bei jedem Wetter an und wollte nicht einmal eine Fehlermeldung anzeigen. Mit 65.000 Kilometern auf der Uhr endet unser Dauertest nach genau zwei Jahren vollkommen fehlerfrei. Und damit ist es an der Zeit, unseren Kia zu feiern! Wir werden ihn vermissen.”



Kraftstoffverbrauch Kia Sportage (SL) 2.0 CRDi 184 AWD, Schaltgetriebe: innerorts 7,2; außerorts 5,4; kombiniert 6,1; CO2-Emission kombiniert 158 g/km

Kraftstoffverbrauch Kia Sportage (SL) 2.0 CRDi 184 AWD, Automatikgetriebe: innerorts 9,1; außerorts 6,1; kombiniert 7,2; CO2-Emission kombiniert 189 g/km.

Je nach Ausstattung sind die CO2-Emissionen und Kraftstoffverbräuche geringer.

Die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (715/2007 in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern, unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.