Schlanker, straffer, geräumiger: der neue Kia Sportage im Praxistest - Kia Motors Deutschland

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Testberichte

Schlanker, straffer, sportlicher: AutoStraßenverkehr analysiert den neuen Kia Sportage

Das Magazin AutoStraßenverkehr 9/2016 bescheinigt dem SUV erstklassige Ergebnisse bei Sicherheit, Raumangebot und Bedienkomfort – und eine überraschend sportliche Fahrdynamik.


Das Design des neuen Kia Sportage 2.0 CRDi 4WD polarisiert. Es wirkt expressionistischer als vorher und wird von den Testern genau untersucht: Handelt es sich um ein rein optisches Facelift, oder erfüllt der neue Auftritt einen praktischen Zweck?

Beim Einsteigen stellt sich heraus, dass hinter der Veränderung ein durchdachtes Raumkonzept steckt. Die um mehr als 6 cm verschlankten C-Säulen ermöglichen bessere Rundumsicht. Die neue Sitzbank hinten bietet mehr Kopffreiheit und eine bequemere Beinauflage. Tester-Urteil: „Auf allen Plätzen wirkt der nun vier Zentimeter längere SUV luftiger, und insbesondere die hinteren Passagiere können sich über Beinfreiheit freuen.”

Bei der Testfahrt geraten die Redakteure ins Staunen: Der neue Sportage präsentiert sich unerwartet sportlich. Dank ausgereifter Traktionskontrolle bleibt er selbst auf Sand stabil. In diesem Zusammenhang fällt auch die Lenkung positiv auf, die beim Modell-Update eine neue elektrische Servounterstützung erhielt: „Zusammen mit einer feinen, da präzisen und rückmeldungsintensiven Lenkung lassen sich kurvige Autobahnetappen ebenso flott und entspannt absolvieren wie launige Ausflüge über Land.”

Das kurz gestufte Getriebe, Federung und Straßenlage werden im Vergleich zum Vormodell als deutlich straffer bezeichnet – eventuell zu straff für jemanden, der das Fahrgefühl einer Limousine sucht: „Agileres Handling mindert den Fahrkomfort. In der Stadt und bei Geschwindigkeiten bis 80 km/h besteht auf schlechten Straßen hohe Durchrüttelgefahr, und auch auf der Autobahn ist gelegentliches Hoppeln nicht zu vermeiden.”

Ausgeglichen wird dieses kleine Manko durch bequeme Sitze und komfortables Ambiente im Innenraum. Diesen bewerten die Tester als „aufgeräumt”, wobei die leichte Bedienbarkeit des Cockpits besonders hervorgehoben wird.

Ein wichtiges Detail für Autofahrer, die öfter als Gespann unterwegs sind, ob mit Wohnwagen oder Pferdehänger: Der Kia Sportage darf bis zu 2,2 Tonnen Anhängerlast ziehen. Eine passende Hängervorrichtung ist für 790 Euro Aufpreis erhältlich.

Fazit der Tester: „Bis auf das zu harsch agierende Fahrwerk kann man dem deutlich gereiften und nun geräumigeren Sportage kaum etwas anlasten. Starke Bremsen, viele Assistenzsysteme und mitlenkende Scheinwerfer formen den neutralen Sportage zu einem sehr sicheren Wagen.”



Kraftstoffverbrauch Kia Sportage 2.0 CRDi 136 AWD MT Spirit in l/100 km: innerorts 6,0; außerorts 4,8; kombiniert 5,2; CO2-Emission kombiniert 139 g/km.

Kraftstoffverbrauch Kia Sportage 2.0 CRDi 136 2WD MT Spirit in l/100km: innerorts: 5,6; außerorts: 4,4; kombiniert: 4,8; CO2-Emission: 127 g/km

Je nach Ausstattung sind die CO2-Emissionen und Kraftstoffverbräuche geringer.

Die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO/EG/715/2007 in der jeweils gültigen Fassung ermittelt.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern, unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.