Der Kia Rio: Starker Fernost-Floh ist der Größte - Kia Motors Deutschland

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Testberichte

Der Kia Rio: Starker Fernost-Floh ist der Größte

Bescheidenheit muss einen nicht davon abhalten, wahre Größe zu zeigen. Bestes Beispiel: Der Kia Rio, der mit flottem Design und umfassender Technik Kleinwagen attraktiv macht. AutoBild 18/2017 lässt ihn im Praxistest gegen den Nissan Micra antreten.

Obwohl sie beide als Kleinwagen gelten, ist der Kia Rio mit 5,5 cm mehr Radstand eine halbe Klasse größer. Die Tester sitzen „im Koreaner deutlich entspannter als im Nissan“ und spüren überall die paar Zentimeter mehr. „Fondsgäste müssen im Japaner eher Kopf und Knie einziehen als im Kia.“ Auch der doppelte Ladeboden des Kia Rio fällt angenehm auf: „Im Micra bleibt bei umgelegten Fondlehnen eine nervige Stufe im Ladeabteil. Bei Kia ist das geschickter gelöst.“

Während der Fahrt bringen die übersichtliche Karosserie und die nahezu komplette Ausstattung dem Kia Rio Zusatzpunkte: Parksensoren und höhenverstellbare Sitze machen sich eben auch in einem Kleinwagen gut. „Der Micra versteckt dagegen ganze Radler-Rudel hinter den vollformatigen C-Säulen, verzichtet aber trotzdem auf Parksensoren, elektrische Fensterheber hinten und eine Höhenverstellung für den Beifahrersitz.“

Auch in punkto Sicherheit ist der Kia Rio ganz groß. Nicht nur sorgt ESP für stabile Straßenlage auch am Limit, die Tester bescheinigen ihm auch tadellose Bremsen. „Mit rund 35 Metern aus Tempo 100 stoppt er so konsequent, wie es vor einigen Jahren nur Sportwagen schafften.“

Sein Durst dagegen liegt weit unter dem eines Sportwagens: Unter den Testbedingungen verbraucht der 1,2 Liter Motor des Kia Rio für seine 84 PS mit 6,4 Litern etwas weniger als der Nissan, im Sparverbrauch sogar nur 5 Liter.

In der Rubrik Connected Car ist Kia auch in der Kleinwagenklasse kaum zu schlagen. Während es im Nissan Micra Apple Car Play nur in der mittleren Ausstattungsklasse ohne Navi gibt und Android Auto gar nicht an Bord ist, bietet der Kia Rio beide Dienste an. So wird die Verbindung zum Smartphone blitzschnell hergestellt. „Die Hände kann man beim verbesserten Sprachservice von Android Auto jetzt noch leichter am Lenkrad lassen“, so die Tester. „Da können die Sprachdienste von den Autoherstellern nicht mithalten.“ Auch der größere Navi-Monitor, der in perfekter Höhe angebracht ist, fällt beim Kia Rio im Test angenehm auf.

Im Kaufpreis tun sich die beiden Modelle nicht viel; mit allen im Test wirksamen Extras liegen sie bei etwas über 18.000 Euro. Dafür gibt es bei Kia sieben Jahre Herstellergarantie, beim Micra nur drei.

Im Fazit „setzt sich der Kia mit seinem besseren Raumangebot und den geringeren Kosten am Ende recht deutlich an die Spitze“, erzielt im Duell der Fernost-Flöhe in den Kategorien Karosserie, Umwelt, Komfort und Antrieb souverän den ersten Platz und wird damit Preis-Leistungssieger.



Kraftstoffverbrauch Kia Rio Spirit 1.2 (62 kW) in l/100 km: innerorts 6,0; außerorts 4,1; kombiniert 4,8. CO2-Emission: kombiniert 109g/km.

Je nach Ausstattung sind die CO₂-Emissionen und Kraftstoffverbräuche geringer.

Die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO/EG/715/2007 in der jeweils gültigen Fassung ermittelt.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern, unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.