Kombis im Vergleich: Kia Optima Sportswagon ist Testsieger - Kia Motors Deutschland

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Testberichte

Testsieger Kia Optima Sportswagon: viel Kombi fürs Geld

Die Anforderungen an einen modernen Kombi sind hoch. Praktisch soll er sein, dabei Leistung zeigen, wenig Sprit brauchen, Komfort und Platz bieten – und der Fahrspaß darf auch nicht auf der Strecke bleiben. Gibt es im aktuellen Markt einen Kombi, der das alles bietet?

AUTO Straßenverkehr knöpft sich vier Testkandidaten vor: den Ford Mondeo 2.0 TDCi, den Mazda 6 D 150, den Renault Talisman dCi 130 und den Kia Optima Sportswagon.

Als Erstes nehmen die Tester die Stauraumgestaltung unter die Lupe – eines der wichtigsten Features eines Kombis. Umklappbare Rückbänke sind für eine flexible Nutzung unverzichtbar. Doch beim Ford Mondeo fehlt diese Möglichkeit. Hier erhält der Kia Optima Sportswagon seine erste Bestnote für Variabilität.

Beim Platzangebot im Innenraum liegen die Konkurrenten mit je einem Punkt vorne. Eindruck der Tester: „Man sitzt im Optima Sportswagon ein wenig wie in einem Coupé. Das Dach spannt sich auch vorn hauteng über den Innenraum und mindert den Raumkomfort.”

Dafür sammelt er für seine beheizbaren und belüfteten Leder-Vordersitze Punkte beim Gesamtkomfort. Auch die solide Verarbeitung und die hochwertigen Materialien werden positiv bewertet. So landet der Optima Sportswagon mit 39 Punkten vor den anderen drei Modellen: „Von Mittelklasse-Kombis darf man zu Recht einiges erwarten. Am besten treffen diese Erwartungen der Ford und der Kia. Sie federn am geschliffensten und bieten vorn wie hinten die komfortabelsten Sitze.”

Auch die Bedienbarkeit spielt bei einem Kombi eine wichtige Rolle. Der Ford Mondeo schneidet hier schlecht ab, seine Konsole wird mit „die Anzeigen sind gedrängt und nicht sonderlich übersichtlich” beurteilt. Die klare, bedienfreundliche Gliederung des Kia Optima Sportswagon Cockpits hingegen fällt besonders positiv auf, die Tester bescheinigen dem Layout sogar Ähnlichkeiten mit BMW und Audi.

Bei der Motorleistung überrascht der Mazda. Er erreicht als einziger Kandidat das Prädikat „sportlich”, zeigt aber große Traktionsprobleme und schiebt zu früh geradeaus, was ohne ESP kaum zu bändigen ist. Der Optima Sportswagon gibt sich mit seinem 1,7 Liter Diesel CRDi (104 kW/141 PS) etwas zu gutmütig für den Geschmack der Tester: „Er klingt relativ kernig beim Ausdrehen, nimmt sich aus niedrigen Drehzahlen auch etwas Zeit.” Allerdings gleicht er seine etwas müde Motorenleistung durch exzellentes Handling gekonnt aus.

In der Gesamtwertung landet der Kia Optima Sportswagon mit 280 Punkten auf Platz 1 vor dem Renault mit 275, dem Mazda mit 267 und dem Ford als Schlusslicht mit 265 Punkten. Ausschlaggebend für den Vorsprung ist nicht zuletzt auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis des Kia.

Fazit zum Testsieger: „Schon im Einzeltest beeindruckte der Kia Optima Sportswagon durch Pragmatismus, Komfort und Sicherheit. Dass er den preisgünstigen geräumigen Talisman überflügelt, ist dennoch beachtlich.”



Kraftstoffverbrauch Kia Optima Sportswagon 1.7 CRDi SPIRIT MT in l/100 km: innerorts 5,2; außerorts 3,8; kombiniert 4,4; CO₂-Emission kombiniert 113 g/km.

Je nach Ausstattung sind die CO₂-Emissionen und Kraftstoffverbräuche geringer.

Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern, unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.