Hybrid-SUV mit großer Zukunft: Fahrbericht für Kia Niro - Kia Motors Deutschland

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Testberichte

Fahrbericht: Der Kia Niro schließt Lücke zwischen cee'd und Sportage

Gelungenes Design, überlegener Fahrkomfort, viel Platz, umfangreiche Ausstattung und ein umweltfreundlicher, sparsamer Hybrid-Antrieb – der Kia Niro überzeugt beim Praxistest.

Womit vergleicht man ein Testfahrzeug, wenn es im Markt noch nichts Vergleichbares gibt? Vor dieser Frage stehen die Tester beim Magazin Auto Straßenverkehr. Der Kia Niro ist so neu, dass sich außer dem Hyundai Ioniq kein Mitbewerber für einen objektiven Vergleichstest findet. Also nehmen die Tester den Hybriden im Solo-Praxistest unter die Lupe.

Das Antriebskonzept ist zukunftsweisend: Unter Haube arbeiten ein Benzinmotor mit 77 kW (105 PS) und ein E-Motor mit 32 kW (44 PS) einträchtig zusammen bzw. wechseln sich ab. Das Anfahren an der Ampel erledigt der Kia Niro rein elektrisch und daher fast lautlos. Der E-Motor ist jedoch nicht für den Dauereinsatz gedacht, sondern nur als Ergänzung zum Benziner. Nach ca. zwei Kilometern ist die Ladung der Batterie erschöpft, und der laufruhige Vierzylinder Benzinmotor übernimmt die Führung. Gleichzeitig beginnt der Aufladevorgang für die Batterie, u.a. bei jedem Bremsvorgang. Durch diesen kombinierten Betrieb liegt der Kraftstoffverbrauch des mit Leichtlaufreifen bestückten Kia Niro bei nur 3,8 Litern pro 100 Kilometer.

Im Stadtverkehr präsentiert sich der Niro agil und mit seinen Außenmaßen von 4.355 mm Länge und 1.805 mm Breite absolut citytauglich: „Zudem ist der Niro trotz der breiten D-Säule und der heruntergezogenen Dachlinie übersichtlich und handlich genug, um auch ohne optionale Rückfahrkamera in knappe Parklücken zu steuern.”

Anschließend schicken die Tester den designstarken Hybriden über Land und auf die Autobahn. Hier zeigen sich seine Grenzen: Der Niro beschleunigt in moderaten 11,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit dem straffen Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe zieht er anstandslos durch bis zur Höchstgeschwindigkeit von 162 km/h, wobei er ab ca. 120 km/h etwas zäher beschleunigt.

Der Fahrspaß macht die fehlende Sportlichkeit wieder wett. Vor allem, wenn statt der optionalen 18-Zoll-Räder die serienmäßigen 16-Zöller aufgezogen werden: „Komfortabler rollt er auf den 16-Zoll-Alus der Basisausstattung, die zudem mit einem kommoderen Fahrwerks-Setting ausgeliefert wird und so Schlaglöcher, Gullydeckel und andere Unzulänglichkeiten sauber wegbügelt.”

Schlichtweg begeistert sind die Tester von den inneren Werten des Hybriden: bis zu 1.425 Liter Stauraum, viel Beinfreiheit dank 2,70 m Radstand, sauber verarbeitetes Interieur, flexibel umklappbare Rücksitze. Dazu kommt eine lange Liste mit Extras, von Sicherheits- und Assistenzsystemen über Fahrhilfen und Volllederausstattung bis zur induktiven Smartphone-Ladestation.

Fazit: „Mit dem Niro hat Kia die Chance, im hart umkämpften Segment der Kompakt-SUV für ordentlich Wirbel zu sorgen – wenn der bislang noch nicht bekannte Preis nicht zu hoch ausfällt.”



Kraftstoffverbrauch Kia Niro 1.6 GDI Hybrid, 16“-Rad: innerorts 3,8; außerorts 3,9; kombiniert 3,8; CO2-Emission kombiniert 88 g/km.

Kraftstoffverbrauch Kia Niro 1.6 GDI Hybrid, 18“-Rad: innerorts 4,4; außerorts 4,5; kombiniert 4,4; CO2-Emission kombiniert 101 g/km.

Die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionswerte sind nach der vorgeschriebenen Richtlinie (715/2007 in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern, unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.