Kia Sportage im Dauertest: ein echter „Null-Fehler-SUV” - Kia Motors Deutschland

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Testberichte

Kia Sportage im Dauertest: ein echter „Null-Fehler-SUV”

Kein SUV schnitt beim Dauertest über 100.000 Kilometer des Magazins auto, motor und sport bisher besser ab als der Kia Sportage. Er landet absolut mängelfrei auf Platz 1, noch vor dem Audi Q5 und dem Skoda Yeti.

Der Dauertest über rund 100.000 km beim Magazin auto, motor und sport ist legendär – und eine wertvolle Entscheidungshilfe für potenzielle Käufer. Denn er bringt die Wahrheit über die Langlebigkeit eines Fahrzeugs gnadenlos ans Licht. Manches Modell sorgte hier schon für Überraschungen, weil es deutlich schlechter oder besser abschnitt, als man es ihm ursprünglich zugetraut hätte.

Auch der Kia Sportage überrascht. Und begeistert. Mit einer sensationellen Null-Fehler-Quote landet der Kia Sportage auf Platz 1 der Qualitätsliste, noch vor dem Audi Q5 und dem Skoda Yeti. Einhelliges Urteil: „So gut wie der Kia Sportage hat noch kein SUV einen Dauertest in auto, motor und sport absolviert.”

Viel Fahrspaß, keine Defekte: Inspektionstermine 100% mängelfrei

Die Bilanz nach 100.107 gefahrenen Kilometern: ein Verbrauch von fünf Litern Motoröl und 9.438,5 Litern Diesel. Mehr hat der Testkandidat nicht auf der Sollseite zu verbuchen. Ausgetauscht wurden lediglich Verschleißteile wie Bremsscheiben und -Beläge, Wischblätter und Filter sowie je ein Satz Sommer- und Winterreifen. Ansonsten trat während der gesamten Testdauer nicht ein einziger Mangel oder Defekt auf.

Dabei begann alles relativ unspektakulär. Nicht fabrikneu, sondern leicht eingefahren mit 3.444 Kilometern auf dem Tacho tritt der Sportage zum 100.000-Kilometer-Test an. Das Startverhalten wird unterschiedlich wahrgenommen. Redakteur Jens Dralle: „Bei niedrigen Außentemperaturen macht der Zweiliter-Diesel beim Kaltstart ordentlich Radau.” Kollege Sebastian Renz beschreibt die Maschine hingegen als „sehr angenehm und erfreulich unaufgeregt.” Der Diesel ist demnach Geschmackssache. Einig sind sich alle Fahrer darin, dass sich der Antrieb über die gesamte Distanz als standfest, zuverlässig und durchzugsstark präsentiert, auch als Gespann mit Anhänger.

Nach 37.112 Kilometern ist die erste Inspektion fällig. Ölwechsel, Pollenfilter-Wechsel, die Klimaanlage wird gereinigt und desinfiziert, Bremsscheiben und Beläge werden vorn erneuert. Lediglich der Verschleiß an den Bremsen verwundert ein wenig. „Bei jedem der drei Wartungsaufenthalte in der Werkstatt alle 30.000 km müssen zumindest die Bremsbeläge erneuert werden, einmal sogar die vorderen Scheiben.” Wobei die individuelle Fahrweise hier natürlich eine Rolle spielt. Die Bremsanlage selbst schneidet positiv ab: „Sie verzögert sehr ordentlich, und auch gelegentlich mitgeführte Anhänger werden locker mitgestoppt.”

„Zuverlässiger, gutmütiger Weggefährte, der einen nie im Stich lässt.”

Auf Langstrecken fällt die intelligente Bordelektronik positiv auf: „Radiosender wählen, Naviziel eintippen, all das, was in so manch anderem Auto zur ärgerlichen Suchaufgabe wird, gelingt im Kia Sportage schnell und frustfrei.”

Das Fahrverhalten des Kia Sportage wird insgesamt als gutmütig beschrieben – doch es polarisiert, weshalb es in der Redaktion diskutiert wurde: „Der Motor reagiert wenig spontan auf Gasbefehle, die weich und souverän schaltende Automatik verstärkt diesen Eindruck. Viele Fahrer sehen im unaufgeregten Auftritt der Antriebseinheit jedoch vor allem einen Vorzug des Kia, er ist ein Auto, das zu einer ruhigen, gleichmäßigen Fahrweise anregt.”

Im Dauertest fallen lediglich zwei Dinge negativ auf, wobei es sich dabei nicht um Defekte, sondern um individuelle Vorlieben handelt: der relativ hohe Kraftstoff-Verbrauch von durchschnittlich 9,4 Litern auf 100 km, und der straffe Fahrkomfort, der mit „ungeschmeidige Federung auf kurzen Unebenheiten”, „hoppelig” und „auf kurzen Wellen stößig” beschrieben wird.

Auch Chefredakteur Jens Katemann hat lobende Worte für den Kia Sportage übrig, nachdem er ihn auf einer Dienstfahrt über 300 Kilometer getestet und ausgereizt hat: „Sehr ordentlich verarbeiteter Wagen mit toller Ausstattung, bis auf die Probleme mit kurzen Wellen alles prima.”

Fazit: „Alles prima.”

So lautet das abschließende Ergebnis des Dauertests nach dem Überschreiten der 100.000-Kilometer-Marke: „Durch Defekte fiel der Kia Sportage also nicht auf, doch wie wird er uns in Erinnerung bleiben? Als zuverlässiger Weggefährte, der einen nie im Stich lässt und der darüber hinaus nie nervt. Die einfache Bedienung, das übersichtliche Interieur und die umfangreiche Ausstattung lernt man vor allem im Alltag zu schätzen, ebenso den großen Kofferraum und das sehr ordentliche Platzangebot für Passagiere.”



Kraftstoffverbrauch Kia Sportage (SL) 2.0 CRDi AWD AT: innerorts 8,9; außerorts 5,9; kombiniert 7,0; CO2-Emission kombiniert 183 g/km.

Kraftstoffverbrauch Kia Sportage 184 (SL) 2.0 CRDi AWD AT: innerorts 9,1; außerorts 6,1; kombiniert 7,2; CO2-Emission kombiniert 189 g/km.

Kraftstoffverbrauch Kia Sportage (SL) 1.6 GDi: innerorts 8,2; außerorts 6,0; kombiniert 6,8; CO2-Emission kombiniert 158 g/km.

Kraftstoffverbrauch Kia Sportage (SL) 2.0 GDI AWD AT: innerorts 11,4; außerorts 6,8; kombiniert 8,5; CO2-Emission kombiniert 197 g/km.

Kraftstoffverbrauch Kia Sportage (SL) 1.7 CRDi: innerorts 6,2; außerorts 4,8; kombiniert 5,3; CO2-Emission kombiniert 139 g/km.

Kraftstoffverbrauch Kia Sportage (SL) 2.0 CVVT AWD AT: innerorts 10,8; außerorts 7,0; kombiniert 8,4; CO2-Emission kombiniert 200 g/km.

Je nach Ausstattung sind die CO2-Emissionen und Kraftstoffverbräuche geringer.

Die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (715/2007 in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern, unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.