PHEV, HEV und EV – Was verbirgt sich hinter den Abkürzungen?

Kia Dienstag, August 01, 2017

Kia ist ein Automobilhersteller, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, nicht nur dynamische und qualitativ sehr hochwertige Fahrzeuge zu bauen, sondern auch solche, die besonders nachhaltig sind. So bietet das Modellportfolio neben verbrauchsarmen Benzinern und Dieseln auch Fahrzeuge, die auf die Kraft von Elektromotoren vertrauen. Sei es als EV, als HEV oder als PHEV. Wofür aber stehen diese Abkürzungen? Der Kia Blog klärt diese spannende Frage.

Grün ist das neue Schwarz! Die Rede ist nicht vom kleinen Schwarzen, das Coco Chanel einst als das Mode-Utensil überhaupt entwarf, das nun in grün daherkommt. Nein, es geht um nachhaltige Mobilität mit Fahrzeugen, die auf Strom setzen. Und davon hat Kia gleich mehrere im Programm, schließlich möchte Kia seinen Teil dazu beitragen, um den Planeten zu erhalten. Zudem zeigt sich darin Kias Bestreben in einer Welt, die immer stärker von der Elektromobilität geprägt ist, technologisch an der Spitze mitzufahren. Mit dieser Elektro-Welle kommen aber auch Fragen auf, die entscheidend beim Autokauf sein können. So zum Beispiel, welche Unterschiede überhaupt bei den heutigen Fahrzeugen bestehen. EV, HEV, PHEV?

EV, HEV, PHEV? Was steckt dahinter?

EV, HEV, PHEV? Was steckt dahinter?

 

EV – Der reine Stromer

EVs (eigentlich BEVs) sind Battery Electric Vehicles und vertrauen auf die gespeicherte Energie, die aus einer On-Board-Batterie entspringt. Damit befreien Elektrofahrzeuge – sogenannte Stromer – uns nicht nur von schmutzigen Abgasen und der Zerstörung der Umwelt, sondern auch von einem ganz besonderen Punkt: Der Lärmbelästigung. Längst ist es der Fall, dass Städte und Gemeinden Geräusch-Landkarten anfertigen. Warum? Weil Lärm krank macht. Wer nach einem langen Tag in der Großstadt aufs Land fährt, wird die Stille zu schätzen lernen. In ein paar Jahren, wenn die Verbrennungsmotoren langsam den elektrischen Antrieben gewichen sind, wird sich dieses Bild wandeln.

In der Tigernase des Kia Soul EV verbirgt sich der Ladanschluss

In der Tigernase des Kia Soul EV verbirgt sich der Ladeanschluss

Zurück zum rein elektrischen Vehikel bedeutet dies ein Laden der Batterie beispielsweise über eine Ladestation. Entsprechend benötigt die Fahrt mit einem solchen Fahrzeug heute noch etwa Planung im Voraus. Doch wenn man diesen Punkt berücksichtigt, wird man eine Menge Fahrspaß mit einem Stromer, wie etwa dem Kia Soul EV haben. Und nicht nur das, schont der attraktive Stromer den Geldbeutel durch geringe laufende Kosten genauso, wie die Umwelt durch einen geringen Ausstoß an Kohlenstoffdioxid.

 

HEV – Gutes vereint

Die drei Buchstaben stehen für Hybrid Electric Vehicle und stellen die aktuell wohl am weitesten verbreitete Art der elektrischen Fortbewegung dar. So verfügen Hybride über zwei Antriebe, einen Benzin- und einen Elektromotor. Sie nutzen den E-Motor in bestimmten Geschwindigkeitsbereichen. Beschleunigt der Fahrer beispielsweise, übernimmt der Benziner die Arbeit als Back-Up-Motor.

Hinter der dynamischen Fassade des Kia Niro befindet sich hochmoderne Hybrid-Technik

Unter der dynamischen Karosserie des Kia Niro befindet sich hochmoderne Hybrid-Technik

Das Highlight bei Hybriden ist, dass der Elektromotor kein externes Laden erfordert. Ganz im Gegenteil: Das kleine Aggregat lädt sich während der Fahrt selbst wieder auf und nutzt die Bewegungsenergie des Fahrzeugs. Entsprechend muss nicht im Voraus geplant werden, wo sich Ladestationen befinden. Kia bietet in dieser Kategorie beispielsweise den Kia Niro an.

 

PHEV – Einmal verbinden, bitte!

Eine weitere Option stellt der PHEV, also das Plug-In-Hybrid-Electric-Vehicle dar. Diese Fahrzeuge sind ähnlich wie Hybride aufgebaut, bieten aber eine größere Batteriekapazität und darüber hinaus die Möglichkeit des externen Ladens. Wie beiden HEVs spielt der Verbrennungsmotor eine untergeordnete Rolle, da diese Fahrzeuge verstärkt auf das E-Aggregat setzen. So stellen PHEVs einen entscheidenden Schritt in eine 100 Prozent elektrische Fahrzeug-Zukunft dar.

Das Beste aus beiden Welt kombiniert im attraktiv Kia Optima PHEV

Das Beste aus beiden Welt kombiniert im attraktiv Kia Optima Plug-In Hybrid

In dieser Kategorie wird etwa der Kia Optima Plug-In Hybrid angeboten. Die Plug-In-Version der in Europa am besten verkauften Kia Limousine erreicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 54 Kilometern. Werden beide Aggregate zusammen genutzt, erreicht man sogar eine maximale Reichweite von bis zu 980 km – beeindruckend!

So muss man mit den verschiedenen Modellen keine Einschnitte beim Design hinnehmen, wie es oftmals bei anderen, ökologisch wertvollen Fahrzeugen der Fall ist. Schließlich kann Kia auf eine Reihe von renommierten Designpreisen zurückblicken. Entsprechend wird das Beste aus beiden Welten verbunden: Aufregendes Styling mit der nachhaltigen Liebe zu unserem Planeten.  

 

 

 


Angaben zu Verbrauch und Emissionen:

Kraftstoffverbrauch Kia Niro 1.6 GDI DCT in l/100 km: innerorts 4,4; außerorts 4,5; kombiniert 4,4; CO₂-Emission kombiniert 101 g/km.

Kraftstoffverbrauch Kia Optima Plug-in Hybrid 2.0 GDI AT in l/100 km: kombiniert 1,6; CO₂-Emission kombiniert 37 g/km.

Kraftstoffverbrauch Kia Soul EV in kWh/100 km: kombiniert 14,7; CO₂-Emission kombiniert 0 g/km.

Je nach Ausstattung sind die CO₂-Emissionen und Kraftstoffverbräuche geringer.
Die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO/EG/715/2007 in der jeweils gültigen Fassung ermittelt.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emission neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist.