Peter Schreyer gewinnt Sturmey-Award

Kia Dienstag, August 15, 2017

Jeder, der bezweifelt, dass das Design einen entscheidenden Beitrag zu den Verkaufszahlen eines Automobilherstellers leistet, darf gerne ein Auge auf die Karriere von Peter Schreyer werfen, dem Gewinner des diesjährigen Sturmey Awards. Der Preis des britischen Automagazins „Autocar“ wurde dem Deutschen bei der Verleihung der Autocar Awards überreicht. Nicht zu unrecht, zeichnet der Designer für die Gestaltung von Kia und der Schwestermarke Hyundai verantwortlich und trägt so einen entscheidenden Teil zum Markenwachstum bei.

Vor 10 Jahren zeichnete sich ein großer Wandel in der Autobranche ab. Peter Schreyer war seinerzeit Design-Chef bei einem deutschen Automobilunternehmen, konnte dem Reiz des Neuen aber nicht widerstehen und wechselte schließlich zu Kia. Hier konnte und kann der gebürtige Bayer sein volles Potential ausschöpfen und veränderte schon bald den Look der Kia-Modelle – mit nachhaltiger Wirkung. So ziert das Portfolio heutzutage die Tigernase, um nur ein Beispiel für die von Peter Schreyer eingeführte Designsprache zu nennen. Grund genug für das britische Automagazin „Autocar“ das Design-Wunderkind mit dem Sturmey Award für seine Design-Revolution bei Hyundai-Kia auszuzeichnen.

Die Design-Revolution

Peter Schreyer gilt als das Wunderkind im Bereich des Automobil-Designs. Entsprechend groß ist seine Anziehungskraft

Peter Schreyer gilt als das Wunderkind des Automobil-Designs. Entsprechend groß ist seine Anziehungskraft

Die Modelle von Kia waren, bevor Schreyer seinen Weg in das Unternehmen fand, zwar ebenfalls attraktiv, doch erst heute stechen sie wohltuend aus der Menge hervor. Mit dem deutschen Designer wurde das Design sozusagen rebootet. Damit stiegen die Verkaufszahlen, sodass Kia im Jahr 2016 in Deutschland zum ersten Mal in der Firmengeschichte über 60.000 Fahrzeuge absetzen konnte – ein Rekord!

Das erste Erfolgsmodell, das vollständig von Peter Schreyer entworfen wurde, war der Kia Sportage 3. Der SUV zeichnete sich nicht nur durch sein attraktives Design aus, sondern auch durch seine enorm hohe Zuverlässigkeit. Im Laufe der Zeit entsprang so eine Welle des Interesses an Kia Modellen, womit die Marke in ein anderes Licht rückte. Von Modellen mit dem Fokus auf Praktikabilität hin zu Fahrzeugen, die attraktiven Lifestyle versprühen und mit hohem Praxisnutzen verbinden. Und dieser Erfolg hält an – nicht zuletzt dank des herausragenden Designs, das ein vollkommen neues Marken-Image kreierte.

Klassiker als Inspiration für das Kia Design

Sechs Jahre nach Schreyers Einstand bei Kia, 2012, wurde ihm eine große Ehre zuteil: Der Design-Chef wurde zu einem der Präsidenten Kias ernannt. Kürzlich stand er Autocar Rede und Antwort und verriet die Details seines Erfolgs. So schöpft der Bayer die Inspiration für sein kreatives Schaffen gerne von klassischen Fahrzeugen. Hierin zeigt sich auch seine Verwurzelung zu seiner Heimat: Deutschland. Und das, obwohl er für die Arbeit viel nach Korea und zu den Design-Zentren weltweit reist.

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Der Kia Sorento stach mit seinem Design für Peter Schreyer seinerzeit besonders heraus

Für ihn sei es in der Vergangenheit eine große Entscheidung gewesen, nach Korea zu gehen. Er hätte wenig Ahnung von koreanischen Fahrzeugen gehabt, weil er stark beim deutschen Autobauer eingebunden war. Doch dann kam ein unverhoffter Anruf: Kia! Zwar hatten ihn Headhunter permanent im Visier, doch dieses Mal war es anders. Schreyer sah eine echte Herausforderung, weil nur ein Fahrzeug wirklich in seine Augen stach – der Kia Sorento. Er wollte wissen, was es mit dem Design der Marke auf sich hatte und reiste nach Korea, um sich mit dem Management zu treffen.

Der Kia Sportage 3 ist das erste Modell, das komplett aus der Feder von Peter Schreyer stammt

Der Kia Sportage 3 ist das erste Modell, das komplett aus der Feder von Peter Schreyer stammt

Der Designer berichtet, dass die Kultur dort vollkommen anders sei, er sich aber schnell mit ihr identifizieren konnte. Mehr noch, entwickelte er schnelle eine Affinität zu Korea, aus der ein großes Vertrauen wuchs. Mitverantwortlich dafür sei zu diesem Punkt gewesen, dass das Management einzig ihn als Designer wollte – und keinen anderen.

Damals wie heute: Der hohe Qualitätsstandard

Die Kia-Fahrzeuge waren qualitativ gut, doch ihr Design war in der Vergangenheit zu unscheinbar – eine Schwäche, die das Management seinerzeit zugab. Entsprechend wuchs die Begeisterung Schreyers, die mit der Herausforderung, ein komplettes Image aufzubauen, einherging. Das Leben bei und mit Kia habe den kreativen Kopf trotzdem wenig verändert: Damals wie heute mag er es ruhig und bevorzugt nach wie vor schwarze Anzüge. Und so konzentrierte er sich darauf die Marke kontinuierlich zu dem zu entwickeln, was sie heute ist – eine Erfolgsmarke.

Die Tigernase ist das Widererkennungsmerkmal der Kia Modelle. Eine Erfindung von Peter Schreyer

Die Tigernase ist das Widererkennungsmerkmal der Kia Modelle. Eine Erfindung von Peter Schreyer

Allerdings ist es mit der Entwicklung eines Familiengesichts nicht getan. Gerade der koreanische Markt erwartet stetige Innovation ohne viele Anleihen am Alten. Entsprechend häufig wechselte das Kia Design in der Vergangenheit, ohne eine stringente Linie beizubehalten. Für Schreyer gehe es aber darum, das „große Ganze“, das Bild einer Marke, im Fokus zu behalten. Umso mehr ist die Tigernase ein unverrückbar mit Kia verbundenes Merkmal geworden. Ganz so, wie andere Hersteller ihre markentypischen Elemente seit Jahrzehnten ausführen. Das Schöne an der Tigernase aber sei, dass sie viele Möglichkeiten zur Variation biete: So lange sie die beiden „Zähne“ in der Mitte behalte, könne man sie größer, kleiner, höher oder breiter gestalten – je nach Modell. Mit ihr zeigt sich aber auch der Wandel des Designs bei Kia hin zum Aushängeschild der Marke. Zurecht darf der Designer also als Wunderkind der Branche gelten und den Sturmey Award als Trophäe mit nach Hause nehmen.

 

Quelle: Kia Buzz
Fotos: Autocar /Kia / Kia Buzz


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Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emission neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist.

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