Design von morgen

  • Wettbewerb an der Wiener „Graphischen“ für Kia Soul Sondermodelle
  • Vier Preisträger von Kia Austria mit Nokia Navigator Mobiltelephon prämiert
  • Sieger Claude Assel trifft Kia Chief Design Officer Peter Schreyer im Herbst
  • Kommerzielle Umsetzung als Kia Soul Sonderedition für Jahresende geplant

Der Kia Soul kam in Österreich Anfang 2009 auf den Markt. Seither fand das würfelige Lifestyle-Modell hierzulande rund 700 Abnehmer. wurde Vor seinem eigentlichen Marktstart wurde der Kia Soul erstmals als Studie in drei Gestaltungsvarianten präsentiert: als Kia Soul Diva, als Kia Soul Burner und als Kia Soul Searcher.

Aufbauend auf diesem Gedanken wurden Studierende der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien in einem internen Wettbewerb mit der Gestaltung dreier neuer Designvarianten des Kia Soul betraut. Die Brücke zwischen Kia Austria und der „Graphischen“ stellte dabei Werner Gregori dar, zugleich Professor an dieser Bildungsstätte und Art-Director bei der Agentur MARTRIX.

Lernziel für die Studierenden war es, ein komplexes Submarken-Konzept entwickeln sowie Kenntnis des Corporate Design-Gedankens zu erwerben. Weiters sollten Zielgruppen analysiert werden, um daraus Entwurfskriterien abzuleiten. Umsetzung in Logogestaltung und dreidimensionaler Fahrzeuggestaltung bildeten die technische Komponente der Aufgabenstellung.

Unter allen Teilnehmern wurden schließlich vier herausragende von einer gemeinsamen Jury der Schule und Kia Austria gekürt. Insgesamt überraschte die generell hohe Qualität der abgegebenen Entwürfe die Juroren.

Sieger des Projekts wurde Claude Assel mit einem Konzept dreier sportbezogener Sondermodelle. Seinen Sieg verdiente sich der 1985 geborene, aus Luxemburg stammende Assel nicht nur durch gestalterische Qualität, sondern auch durch die durchdachte Einbeziehung von Sportgeräten als Fahrzeugzubehör. Die Varianten Surfer, Snow und Mountain stehen für einen aktiven, sportlichen und outdoor-orientierten Lebensstil. Surfbrett beim Kia Soul Surfer, bzw. Dachbox und Snowboard bei der Variante Snow führen das Design des Gesamtfahrzeuges weiter und stellen damit auch die Verbindung zwischen dem Auto und dessen Sport treibenden Besitzer her. Assel hatte sich zuvor bereits bei Wettbewerben für Projekte des internationalen Papierkonzerns Sappi und des Österreichischen Bundesheeres als erfolgreich erwiesen. Zusätzlich zum ausgeschriebenen Preis, einem Nokia Navigator-Mobiltelephon, wird Claude Assel im kommenden Herbst von Kia Austria auf den Automobilsalon von Paris eingeladen. Dort wird er Gelegeneheit zu einem persönlichen Gespräch mit Peter Schreyer, Chief Design Officer von Kia Motors erhalten.

Die weiteren drei Preisträger waren Katja Hasenöhrl, Elisabeth Napetschnig und Maria Steiner. Alle drei wurden mit Nokia Navigator-Mobiltelephon prämiert.

Katja Hasenöhrl näherte sich dem Thema über die Frage nach Identitäten. Daraus entstanden die drei Modelle Mood mit veränderlichem Thermolack, ID mit großflächigem Fingerprint auf der Karosserieoberfläche sowie QR, bei der der gängige Quick Response Code aus der mobilen Kommunikation als Gestaltungsmittel zum Einsatz kam.

Maria Steiner wählte mit einem auf Emoticons basierenden Design einen kommunikativen Ansatz und spiegelt mit dieser Darstellungsform nicht zuletzt auch aktuelle Hypes wie Facebook & Co wider.

Die drei Designvarianten von Elisabeth Napetschnig tragen die Namen Parcours mit abstrahierten Figuren im Sprung, Loop mit der Darstellung von Rasanz und Dynamik sowie Crane in der Tradition vielfältiger Tangram-Figuren.

Kia Austria plant, aus einem oder mehreren der prämierten Entwürfe eine Sonderserie zu entwickeln. Diese Kia Soul Sonderedition wird voraussichtlich ab Jahresende auf dem heimischen Markt erhältlich sein.

 
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