KIA SORENTO NEU

Kia Sorento auf neuer Plattform

  • Stabilere Karosserie, Hightech-Ausstattung und neue Optik
  • Verbesserte Motoren, weniger Verbrauch
  • Europa-Premiere am 27. September auf dem Pariser Autosalon 2012
  • Marktstart in Österreich im Oktober 2012  

Tiefgreifend überarbeitet geht der Kia Sorento in das neue Modelljahr. Die Facelift-Version des SUVs wird in Österreich im Laufe des Oktobers bei den Händlern einlangen. Seine Europa-Premiere feiert der überarbeitete Sorento auf dem Pariser Autosalon 2012 (Publikumstage 29. September bis 14. Oktober). 

Zu den umfassenden Veränderungen gehören eine völlig neue Plattform, optimierte Antriebsstränge mit höherer Kraftstoffökonomie und reduzierten Emissionen, Verbesserungen bei Fahrkomfort, Handling und Kultiviertheit, zusätzliche Komfort- und Sicherheitselemente sowie ein modifiziertes Außendesign.  

„Von der 2009 eingeführten zweiten Generation des Kia Sorento wurden weltweit bisher mehr als 620.000 Einheiten verkauft. Die Basis für diesen Erfolg legte die erste Sorento-Generation mit einem Absatz von fast 900.000 Einheiten. Der 2002 gestartete SUV war ein Schlüsselmodell in der Geschichte unserer Marke, die bis dahin vor allem als Hersteller kleinerer Fahrzeuge wahrgenommen wurde. Mit der Einführung des Sorento begann sich das zu ändern“, sagt Thomas Oh, Executive Vice President und COO der International Business Division der Kia Motors Corporation. 

„Der Sorento ist in den vergangenen zehn Jahren in den Medien und in der Öffentlichkeit auf äußerst positive Resonanz gestoßen und hat Tausende von neuen Kunden an unsere Marke herangeführt. Das Feedback der Sorento-Besitzer haben wir bei der jetzigen Überarbeitung stark berücksichtigt. Und das Resultat ist weit mehr als bloße Kosmetik: Es ist ein neues Kia-Modell und ein großer Schritt vorwärts für unseren beliebten SUV“, so Thomas Oh. „Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit, die momentan in manchen Märkten herrscht, sind wir zuversichtlich, dass der überarbeitete Sorento mit seiner frischen Optik und seinen deutlichen Verbesserungen den Marktanteil von Kia in diesem Segment steigern wird. Wir rechnen ab 2013 mit einem weltweiten Jahresabsatz von 265.000 Einheiten.“ 

Neues Front- und Heckdesign, verbesserte Aerodynamik

Die neue Außenoptik des Sorento mit modifiziertem Front- und Heckdesign sowie mehr Elementen in Wagenfarbe unterstreicht die Veränderungen im „Inneren“ des überarbeiten Kia-SUVs – also die stabilere Struktur, die Neuerungen in Technik und Ausstattung sowie die Premium-Qualität. Durch den aerodynamischen Feinschliff der Oberflächen und Details konnte zudem der Luftwiderstand des Sorento weiter reduziert werden (cW-Wert 0,34). 

Zu den auffälligsten Neuerungen im Außendesign gehören die veränderten Stoßfänger vorn und hinten, der modifizierte Kühlergrill, umgestaltete Nebelscheinwerfer (die statt der runden Form jetzt eine vertikale Achse haben) und Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie eine veränderte Heckklappe und neu designte LED-Heckleuchten. Für die Facelift-Version des Sorento sind zudem 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit zehn Speichen und polierter Oberfläche verfügbar. 

Ein neues Design zeigt auch das optional erhältliche zweiteilige Panoramadach. Durch den Wegfall der Mittelstrebe lässt es noch mehr Licht ins Interieur, zudem wird das durchgehende Sonnenschutz-Rollo nun elektrisch betrieben.  

Interieur mit Hightech-Elementen und luxuriösem Flair

Im Innenraum wurde durch zahlreiche Veränderungen ein hochwertiges Ambiente geschaffen, das je nach Ausführung und Optionen durch neue Hightech-Elemente geprägt ist. Der leicht abgesenkte Kabinenboden (minus 10 mm) macht den Einstieg bequemer, zudem genießen die Fondpassagiere eine größere Beinfreiheit (zweite Sitzreihe plus 30 mm, dritte Sitzreihe plus 9 mm). Je nach Land und Modell ist das Interieur in Schwarz oder Beige sowie in Stoff- oder Lederausstattung erhältlich.  

Zu den Neuerungen, die dem Innenraum des wahlweise fünf- oder siebensitzigen Modells ein luxuriöses Flair geben, gehören vermehrt eingesetzte Soft-Touch-Oberflächen, mattverchromte Innentürgriffe, Schalter und Blenden (etwa an den Lüftungsauslässen), eine neue LCD-Instrumenteneinheit, die umgestaltete Zentralkonsole mit einem 7-Zoll-Display und eine veränderte Mittelkonsole. Die Automatik-Versionen verfügen zudem über einen neuen Lederschaltknauf und eine Schaltkulisse, bei der die Fahrstufen in einer Linie liegen, was ein sportlicheres Schalten erlaubt. 

Darüber hinaus sind für die Facelift-Version des Sorento je nach Land und Ausführung zahlreiche Premium-Ausstattungselemente erhältlich, darunter elektrisch einstellbare Sitze mit Sitzheizung und Ventilationsfunktion, Sitzheizung für die zweite Sitzreihe, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, UV-reflektierendes Solarglas und eine Klimaanlage für die dritte Sitzreihe. 

Schon das bisherige Modell bot ein sehr kultiviertes Fahrerlebnis. Durch etliche weitere Maßnahmen zur Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen haben die Kia-Ingenieure den überarbeiteten Sorento nun zu einem der leisesten Fahrzeuge seiner Klasse gemacht. 

Überarbeitete Motoren reduzieren Verbrauch und Emissionen

Kia produziert den Sorento in Korea mit einer breiten Palette an Benzin- und Dieselmotoren, die über ein Leistungsspektrum von 150 bis 280 PS verfügen. Damit trägt der global agierende Automobilhersteller den unterschiedlichen Kundenansprüchen in den einzelnen Regionen der Welt Rechnung. Für die Facelift-Version des SUVs hat Kia zwei der Motoren überarbeitet und dabei deren Kraftstoffeffizienz deutlich gesteigert: den 2,2-Liter-Diesel und den 2,4-Liter-Benziner, der jetzt auch als Direkteinspritzer (GDI) angeboten wird. In Österreich löst der 2.4 GDI den bisher angebotenen 2,4-Liter-Benziner mit Multipoint-Einspritzung (MPI) ab. Neben diesen beiden Motoren wird in Österreich auch ein 150 PS starker 2-Liter-Diesel angeboten. 

Zu den neuen Komponenten des 2.4 GDI aus der „Theta II“-Baureihe gehören der Zylinderkopf, die Kolben, die Benzindirekteinspritzung und das Ansaugsystem. Mit dieser Optimierung konnte die Leistung des Motors gegenüber der bisherigen MPI-Version um 9 Prozent auf 192 PS gesteigert werden, das Drehmoment erhöhte sich um 6,6 Prozent auf 242 Nm. Trotz dieses deutlichen Leistungszuwachses konnten die Emissionen leicht gesenkt werden. 

Die Diesel-Motoren der „R“-Familie von Kia sind bei den Kunden sehr beliebt und finden sich weltweit in vielen verschiedenen Kia-Modellen. Im Sorento hat sich der 2,2-Liter-Motor aus dieser Baureihe bewährt, der 197 PS leistet und in der Automatik-Ausführung ein Drehmoment von 437 Nm mobilisiert (Schaltversion: 421 Nm). In der Facelift-Version des Sorento verfügt der Turbodiesel mit Ladeluftkühlung (Turbocharged Intercooler, TCI) über ein neues System zur Abgasrückführung (Exhaust Gas Recirculation, EGR), durch das der CO2-Ausstoß auf bis zu 153 Gramm pro Kilometer reduziert wird. 

Sechsstufige Schalt- und Automatikgetriebe, Front- und Allradantrieb

Die modernen Getriebe und Antriebssysteme der Facelift-Version des Sorento wurden vom Vorgänger übernommen. Standardmäßig ist jedes Modell mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, alternativ wird je nach Ausführung eine Sechsstufen-Automatik angeboten. Wählen können die Kunden zudem zwischen Front- und Allradantrieb, wobei die 2WD-Versionen um etwa 60 Kilogramm leichter und im Verbrauch entsprechend sparsamer sind. 

Der elektronisch geregelte Allradantrieb des Sorento verteilt das Drehmoment nach Bedarf auf Vorder- und Hinterachse. In normalen Fahrsituationen auf der Autobahn oder in der Stadt leitet das AWD-System die gesamte Motorkraft an die Vorderräder. Verliert eines der Vorderräder die Bodenhaftung, wird bis zu 50 Prozent des Drehmoments automatisch an die Hinterräder geleitet. Auf extrem rutschigen Untergrund kann der Fahrer manuell den „Lock Mode“ einstellen, der bei langsamer Fahrt die gleichmäßige Drehmomentverteilung auf Vorder- und Hinterräder (50/50) fixiert.  

Präziseres Fahrwerk, höherer Fahrkomfort, variable Servolenkung

Bei der Überarbeitung des Fahrwerks verfolgten die Kia-Ingenieure zwei Ziele: zum einen dem Fahrer eine noch bessere Rückmeldung zu geben, zum anderen ein kultiviertes Fahrverhalten zu gewährleisten, das hinsichtlich der Ausgewogenheit von Fahrkomfort und Handling im Spitzenbereich dieser Klasse liegt. 

Grundsätzlich wurde das bisherige Konzept der Radaufhängung beibehalten, das auf MacPherson-Federbeinen vorn und einer Mehrlenkerachse hinten basiert. Neu konzipiert wurden aber die Hilfsrahmen, die die Vorder- und Hinterradaufhängung unterstützen und die nun eine stabilere Struktur haben. Dadurch können die Fahrwerkskomponenten präziser arbeiten, zudem dämpft die überarbeitete Aufhängung auftretende Vibrationen noch effektiver. Größere Fahrwerksbuchsen, längere Längslenker an der Hinterachse und Hochleistungsstoßdämpfer sorgen für mehr Fahrstabilität und höheren Fahrkomfort. 

Die Lenkung ist mit 2,95 Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag etwas direkter als beim Vorgängermodell, was zum guten Lenkgefühl und zur präzisen Fahrzeugkontrolle beiträgt. Zudem wird für die Facelift-Version des Sorento die neue variable Servolenkung Flex Steer™ angeboten. Mit dem dreistufigen System (Comfort / Normal / Sport) kann der Fahrer den Grad der Lenkunterstützung den persönlichen Vorlieben oder der Verkehrssituation anpassen. Der „Comfort“-Modus eignet sich besonders für Fahrten in der Stadt. 

Hochstabile Karosseriestruktur und modernste Assistenzsysteme

Die zweite Modellgeneration des Sorento wurde bei ihrer Einführung 2009 im Euro NCAP mit der Höchstwertung „5 Sterne“ ausgezeichnet. Inzwischen sind die Anforderungen des maßgeblichen europäischen Crashtests deutlich gestiegen. An diesen hohen Standards haben sich die Kia-Ingenieure bei der Weiterentwicklung der Karosseriestruktur und der Sicherheitsausstattung des Sorento orientiert. 

In der neuen Karosserie wurde der Anteil von ultrahochfestem Stahl (mit einer Zugfestigkeit von über 60 kg/mm2) auf 25 Prozent erhöht, ein Wert, den nur wenige Fahrzeuge in dieser Klasse erreichen. Die weitreichenden Modifikationen haben den Schutz der Insassen bei einem Front-, Seiten- und Heckaufprall erhöht – auch mit Hilfe der innovativen Presstechnik der Warmumformung. Dabei wird Stahl auf 900 Grad Celsius erhitzt, um daraus extrem stabile Komponenten (mit einer Zugfestigkeit von bis zu 150 kg/mm2) zu pressen. Der vordere Stoßfänger, der zentrale Bodenträger und die hinteren Seitenträger im Boden weisen diese hohe Stabilität auf und verbessern damit die Crashfestigkeit des Sorento. 

Die vorderen Federbeindome sind bei der Facelift-Version durch eine Stützstrebe verbunden, zudem ist die Verwindungssteifigkeit der Karosserie um 18 Prozent gestiegen. Diese stabile Basis für Fahrwerk und Lenkung erhöht sowohl die Spurstabilität als auch den Fahrkomfort. 

Zu den Technologien, die die aktive Sicherheit steigern, gehören neben der Stabilitätskontrolle ESC unter anderem eine Rückfahrkamera an der Heckklappe mit 130-Grad-Weitwinkelobjektiv, Xenon-Scheinwerfer und eine Berganfahrhilfe (Hill-start Assist Control, HAC), die beim Anfahren an Steigungen das Rückwärtsrollen verhindert. Darüber hinaus sind für die Facelift-Version des Sorento weitere hochmoderne Assistenzsysteme erhältlich, darunter ein radargestützter Totwinkelassistent (Blind Spot Detection, BSD), ein Spurhalteassistent (Spurverlassen-Warnung, LDWS) mit Kamera oberhalb der Frontscheibe sowie das intelligente Parksystem SPAS (Smart Parking Assist System), das mit Hilfe von Ultraschallsensoren zuverlässig parallele Parkmanöver durchführt.

 
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