PLANTING FOR A BETTER LIFE

Planting for a better Life

  • Unterstützung eines landwirtschaftlichen Projekts in Afrika mit ca. € 500.000,- jährlich
  • Pflanzung von bis zu 6 Millionen Jatropha-Pflanzen in den kommenden 3 Jahren
  • Vorreiter waren Kia Netherlands und Kia Sweden, konzertierte Aktion von Kia Motors Europe, Ausführung durch Organisation „Trees for All“   

 

Wer in Europa einen Kia kauft, unterstützt damit künftig auch ein Entwicklungs-Projekt in Afrika. „Kia – Planting for a Better Life“ („Pflanzen für ein besseres Leben“) heißt die langfristig angelegte Hilfsaktion im Süden des Westafrikanischen Staates Mali, bei der in den kommenden drei Jahren bis zu sechs Millionen Jatropha-Stauden angepflanzt werden sollen – eine Nutzpflanze, die auch auf unfruchtbaren Böden und in Dürregebieten gedeiht. Die Tochtergesellschaften von Kia Motors in Österreich und 13 weiteren europäischen Ländern fördern dieses Projekt, indem sie für jedes verkaufte Kia-Fahrzeug die Anpflanzung von sechs Jatropha-Stauden in dem westafrikanischen Land bezahlen, bis zu einem Gesamtbetrag von 500.000 Euro pro Jahr.

 

Das Projekt gehört zu den Aktivitäten, mit denen Kia Motors im Sinne der Corporate Social Responsibility (CSR) soziale Verantwortung übernimmt. Durchgeführt wird „Kia – Planting for a Better Life“ von der gemeinnützigen Organisation „Trees for All“ (bisher bekannt als „Trees for Travel“). Die niederländische Stiftung hat viel Erfahrung mit Programmen zur Jatropha-Anpflanzung und kooperiert schon seit 2007 mit Kia Netherlands und Kia Sweden bei Projekten in Mali. Durch diese früheren Initiativen wurden bereits 2,3 Millionen Jatropha-Sträucher gepflanzt und 51 „Field Schools“ gegründet, in denen bis heute mehr als 5.000 Farmer aus der Region gelernt haben, wie man mit Jatropha umgeht und wie sich bei den wichtigsten Feldfrüchten wie Mais, Hirse und Erdnüssen höhere Erträge erzielen lassen.

 

„Dieses Projekt wird den Farmern in Mali, ihren Familien und ihren Dörfern schnellen und anhaltenden Nutzen bringen – in vieler Hinsicht und über lange Jahre“, sagt Paul Philpott, Chief Operating Officer (COO) von Kia Motors Europe.

 

Eine Pflanze, die den Bauern und dem Klima nützt

Die Jatropha-Pflanze ist eine robuste, immergrüne Staude, die gegen Dürre und Schädlinge weitgehend resistent ist und weitere Vorteile bietet. So eignet sich das für Tiere giftige Wolfsmilchgewächs, dessen Büsche bis zu sechs Meter hoch werden, ideal für Hecken. Denn mit diesem „natürlichen Zaun“ können die Bauern andere Feldfrüchte vor der Tierwelt schützen. Jatropha-Anpflanzungen helfen zudem, die Erosion des Bodens zu stoppen. Und schließlich produzieren die Stauden ab einem Alter von fünf Jahren durchschnittlich 3,5 Kilogramm Ölnüsse pro Jahr, aus denen sich mit einfachen Methoden ein halber Liter Biodiesel erzeugen lässt. Damit geben Jatropha-Felder den Bauern die Möglichkeit, ihr Einkommen deutlich zu steigern.

 

„Schon von den früheren, durch zwei Kia-Tochtergesellschaften geförderten Projekten haben die Bauern und Gemeinden in der Region stark profitiert. Zugleich haben diese Projekte deutlich gemacht, was mit größerer Unterstützung alles zu erreichen wäre. Nachdem Kia Motors jetzt sein Engagement auf viele europäische Märkte ausgeweitet hat, kann das Anpflanzungsprogramm in weit größerem Stil und über eine längere Zeit fortgeführt werden“, so Philpott.

 

Der US-Wirtschaftssender CNBC, der auch in Europa, Afrika und Asien zu empfangen ist, wird ab dem 5. März in seiner Sendereihe „Responsible Business“ über das Projekt „Kia – Planting for a Better Life“ berichten. „Responsible Business“ wird in Partnerschaft mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) produziert und berichtet schwerpunktmäßig über weltweite Kooperationen, die den Grundsätzen des UN Global Compact verpflichtet sind. Dieser 1999 ins Leben gerufene Globale Pakt zwischen Unternehmen und den Vereinten Nationen hat das Ziel, mit Unterstützung der Wirtschaft Lösungen für große, globale Herausforderungen zu entwickeln.

 
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