KIA STEIGERT NACHHALTIGKEIT DER PRODUKTION

Kia steigert Nachhaltigkeit der Produktion 

  • Die koreanischen Werke der Marke – in denen mehr als die Hälfte der weltweit verkauften Kia-Modelle hergestellt werden – haben Wasserverbrauch, CO2-Emissionen und Schadstoff-Ausstoß weiter reduziert

  • Hohe Recycling-Quote: 93,7 Prozent der Abfälle werden wiederverwertet

Die Kia Motors Corporation meldet weitere Fortschritte auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen Automobilproduktion. In seinen einheimischen Werken konnte der koreanische Hersteller 2015 die Emissionen von Treibhausgasen, den Wasserverbrauch und das Abfallvolumen weiter reduzieren. Erreicht wurden diese Verbesserungen durch einen Fokus auf Recycling, durch Mitarbeiterinitiativen zur Nachhaltigkeit und durch moderne, umweltschonende Fertigungsmethoden.

Kia Motors – zusammen mit seinem Schwesterunternehmen Hyundai der fünftgrößte Automobilhersteller der Welt – verkaufte 2015 weltweit rund 2,92 Millionen Fahrzeuge (plus 0,3 Prozent gegenüber 2014). Mehr als die Hälfte davon (56,5 Prozent) wurden in den koreanischen Kia-Werken in Sohari, Gwangju und Hwasung gefertigt.

Einsparung von Rohstoffen, weniger Abfall, mehr Recycling

Aufgrund verbesserter Produktionsmethoden hat Kia den Rohstoffverbrauch pro Fahrzeug 2015 gegenüber dem Vorjahr um 12,4 Prozent reduziert. Im Vergleich zu 2003 ist das Rohstoffvolumen sogar um 21,5 Prozent gesunken – so verringerten sich zum Beispiel der Stahleinsatz pro Fahrzeug um 22,1 Prozent und der Lackverbrauch um 11,7 Prozent.

Durch die effizientere Verwendung der Rohstoffe reduzierte sich auch das Abfallaufkommen pro Fahrzeug gegenüber 2014 um weitere 1,2 Prozent, damit liegt es nun um 30 Prozent unter dem Abfallvolumen von 2003. Insgesamt produzierten die drei koreanischen Kia-Werke im vergangenen Jahr 233.442 Tonnen Abfall, das sind – trotz leicht gestiegener Produktionszahlen – 0,2 Prozent weniger als 2014. Unterdessen hat sich die Recycling-Quote weiter erhöht: 93,7 Prozent des Abfalls (rund 219.000 Tonnen) wurden wiederverwendet. So schickte Kia zum Beispiel Reste aus verzinktem Stahl an koreanische Stahlhersteller und verwertete unbeschichtete Stahlteile selbst in der Gießerei des Werks Gwangju. Zudem hat das Unternehmen Programme zum Recycling und zur Wiederverwendung von Lacken und Verdünnern eingeführt, während andere Abfälle zur Herstellung von Bauzement und weiteren Materialien genutzt wurden. 

Die nicht wiederverwerteten Abfälle wurden deponiert oder verbrannt, wobei die Deponie-Quote bei nur einem Prozent des gesamten Abfallvolumens der Werke lag. Im Werk Sohari, das eine Jahreskapazität von 340.000 Fahrzeugen hat, fällt bereits seit 2008 keinerlei Deponie-Abfall mehr an.

Wasserverbrauch pro Fahrzeug um 6,5 Prozent gesenkt

Die koreanischen Kia-Werke haben auch ihren Wasserverbrauch weiter verringert. Der Hersteller startete verschiedene Maßnahmen, um diese begrenzte Ressource einzusparen. Dazu gehören zum Beispiel Informationskampagnen für Mitarbeiter und eine Begrenzung des Kühlwasserüberlaufs – dadurch stieg der Anteil der Wasserrückgewinnung aus kondensiertem Abdampf, der beim Produktionsprozess entsteht. Trotz der Produktionssteigerung in allen drei Werken sank der Wasserverbrauch nach 6,3 Millionen Kubikmetern in 2014 um 5,5 Prozent auf unter 6 Millionen Kubikmeter in 2015. Der Wasserverbrauch pro Fahrzeug verringerte sich sogar um 6,5 Prozent und liegt damit nun um 38,5 Prozent unter dem Wert von 2003.

CO2- und Schadstoff-Emissionen von unabhängiger Seite ermittelt

Die Kohlendioxid-Emissionen, die aus dem Produktionsprozess resultieren, sind im vergangenen Jahr ebenfalls zurückgegangen. Als erstes koreanisches Unternehmen hat Kia die Treibhausgas-Emissionen seiner Service- und Produktionseinrichtungen von unabhängiger Seite ermitteln lassen, durch die Regierungsbehörde KEMCO (Korea Energy Management Corporation). Die produktionsbedingte CO2-Emission pro Fahrzeug hat sich 2015 gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent verringert – und gegenüber 2008 um insgesamt 29,6 Prozent. Diese CO2-Einsparung entspricht der Kohlenstoffmenge, die 48 Millionen Kiefern pro Jahr aufnehmen.

Reduziert hat sich darüber hinaus der Ausstoß an Luftschadstoffen. Dazu gehören flüchtige organische Verbindungen (Volatile Organic Compounds, VOCs) – deren Emissionen gegenüber 2005 um 54,2 Prozent verringert wurden – sowie Farbpartikel, Staubpartikel und Verbrennungsgase. Insgesamt haben die drei Werke 2015 ihre Luftschadstoff-Emissionen gegenüber 2014 um 5 Prozent gesenkt und gegenüber 2003 um 53 Prozent.

Neues Werk in Mexiko ebenfalls mit zukunftsweisendem Umweltschutz

Kia hat vor kurzem ein neues Werk in Mexiko eröffnet. Die hochmoderne Fertigungsanlage in Monterrey, der Hauptstadt des nordmexikanischen Bundesstaates Nuevo León, verfügt zum Beispiel über eine Lackierstraße mit einem RTO-System (Regenerative Thermal Oxidizer), das flüchtige organische Verbindungen kanalisiert. Durch die Reinigung der Abluft gewährleistet das System, dass nur schadstofffreie Luft in die Atmosphäre gelangt. Zum umweltfreundlichen Konzept des Werks gehören darüber hinaus eine durchgehende LED-Beleuchtung, Baustoffe mit besonders hoher thermischer Effizienz und eine Kläranlage zum Reinigen und Aufbereiten des Abwassers.

Die Anstrengungen von Kia auf dem Gebiet umweltschonender Produktionsmethoden sowie bei der Entwicklung von Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien und einem hohen Anteil wiederverwertbarer, umweltfreundlicher Materialien werden auch von unabhängiger Seite gewürdigt. Die international führende Markenberatungsagentur Interbrand zählt Kia zu den weltweit umweltfreundlichsten Marken: In der Interbrand-Studie „Best Global Green Brands“ belegt der Automobilhersteller Rang 35.


 
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