KIA NIRO DEBÜTIERT IN GENF

KIA NIRO DEBÜTIERT IN GENF

  • Neues Hybridmodell: Europapremiere des Kia Niro in Genf
  • Völlig neu konzipiertes Crossover-Modell mit markantem Design – auffallende Erscheinung im Hybridfahrzeug-Markt
  • Neu entwickelter, hocheffizienter Antriebsstrang (89 g/km CO2)
  • Hohes Sicherheitsniveau durch extrem stabile und zugleich relativ leichte Stahlkarosserie mit Aluminiumkomponenten
  • Infotainment-Angebot beinhaltet Multimediadienst Kia Connected Services und Kommunikationssystem Android Auto™
  • Optional auch für Anhängerbetrieb erhältlich (bis zu 1.300 kg)
  • Einführung in Österreich im Sommer 2016

Auf dem Genfer Autosalon (Publikumstage 3. bis 13. März 2016) präsentiert Kia Motors der europäischen Öffentlichkeit erstmals den Kia Niro. Für dieses besonders umweltfreundliche Crossover-Hybridmodell, das seine Weltpremiere auf der Chicago Auto Show 2016 feierte, hat Kia erstmals eine speziell auf Öko-Fahrzeuge zugeschnittene Plattform entwickelt. In Europa kommt der Kia Niro im dritten Quartal dieses Jahres in den Handel, produziert wird das neue Hybridmodell ab Mai im hochmodernen Kia-Werk Hwasung in Korea. Wie für alle Kia-Modelle in Europa gelten auch für den Kia Niro 7 Jahre Werksgarantie.

Der Neuling in der Kia-Palette verbindet die Vorzüge und Attraktivität eines geräumigen Crossover-Modells mit einem niedrigen Kraftstoffverbrauch. Der Kia Niro – der von Anfang an dezidiert als Hybridmodell entwickelt wurde – zeigt ein modernes und markantes Design, das ihn neben den konservativ designten Wettbewerbern zu einer auffallenden Erscheinung im Hybridfahrzeug-Markt macht.

Seine neue Plattform wurde völlig unabhängig von denen anderer Kia-Modelle konzipiert und ist speziell auf den Einsatz verschiedener umweltfreundlicher Technologien und Antriebsstränge der nächsten Generation ausgelegt. Der Hybridantrieb des Kia Niro beinhaltet einen 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer (GDI), eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie, einen 32 kW starken Elektromotor und ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe (DCT).

„Der Kia Niro bietet den Kunden eine sehr verlockende Kombination von praktischen Crossover-Qualitäten, einem modernen, reizvollen Design, für das Kia bekannt ist, und einem hochentwickelten Hybridantrieb, der die laufenden Kosten niedrig hält. Dieser neue Kia schließt als Crossover-Modell mit hybrid-typischen niedrigen Emissionen eine Marktlücke und wird europaweit ein breites Käuferspektrum ansprechen“, sagt Michael Cole, Chief Operating Officer von Kia Motors Europe. „In Europa hat sich der Hybrid-Absatz in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt, und bis 2020 wird ein weiterer Anstieg auf 700.000 Einheiten pro Jahr prognostiziert. Der Niro wird Kia ermöglichen, diese wachsende Nachfrage nach alternativ angetriebenen Fahrzeugen zu bedienen. Und er wird uns helfen, unser globales Ziel für 2020 zu erreichen: die Kraftstoffeffizienz der Kia-Flotte im Vergleich zu 2014 um durchschnittlich 25 Prozent zu steigern.“

Athletische Eleganz, ausgewogene Proportionen, gute Aerodynamik

Mit dem Kia Niro erweitert Kia seine designorientierte Produktpalette um ein Modell mit einer ganz neuen Form. Das Design wurde unter Federführung der Kia-Designzentren in Irvine (Kalifornien) und Namyang (Korea) entwickelt und verbindet die praktischen Vorzüge und den ästhetischen Reiz eines kompakten Crossover-Modells mit einer sportlichen, aerodynamischen Karosserie und elegant geformten Oberflächen. Zugleich gibt sich das neue Modell mit den modernen Linien auf den ersten Blick als ein Kia zu erkennen: durch den typischen Kühlergrill („Tigernase“), der sich hier in seiner neuesten Ausprägung präsentiert, durch die breiten C-Säulen, die für Kia-Modelle ebenfalls charakteristisch sind, sowie durch weitere auffällige und für die Marke typische Designmerkmale.

Der Neuling mit der markanten Kompakt-SUV-Form besticht durch geschmeidige, ausgewogene Proportionen, während die breite Spur auf die hohe Fahrstabilität und den tiefen Fahrzeugschwerpunkt hinweist. Durch die relativ lange Motorhaube, die kurzen Überhänge, die hoch positionierten Frontscheinwerfer und die ansteigende Schulterlinie zeigt der Kia Niro ein athletisches Auftreten, das ihn von anderen heutigen Hybridmodellen unterscheidet. Die zum Heck leicht abfallende Dachlinie wird durch einen dezenten Dachheckspoiler abgeschlossen, weitere prägende Elemente der Rückansicht sind die hoch platzierten Rückleuchten und der breite, kantige Heckstoßfänger. In Kombination mit den kraftvoll ausgestellten Radhäusern lässt dieses Design das Heck im Schulterbereich optisch besonders voluminös wirken.

Die Aerodynamik spielte beim Karosserie-Design eine entscheidende Rolle. Deshalb zählt der Kia Niro mit seinem niedrigen Luftwiderstand (cW: 0,29) zu den aerodynamischsten Fahrzeugen unter seinen Hybrid-Wettbewerbern. Der lange Radstand (2,70 Meter), der zu entsprechend kurzen Überhängen vorn (870 mm) und hinten (785 mm) führt, ermöglicht das großzügige Platzangebot im Innenraum.

In der Kia-Modellpalette nimmt der Niro auch von seinen Außenmaßen her einen eigenen Platz ein. Mit 4,36 Meter Länge, 1,80 Meter Breite und 1,54 Meter Höhe ist er kompakter als der neue Kia Sportage, zugleich aber größer als das Grundmodell des Kompaktwagens Kia cee’d. Der Kia Niro wird in Europa je nach Markt und Ausführung in sieben Karosseriefarben sowie mit 16- oder 18-Zoll-Leichtmetallfelgen angeboten.

Modernes, großzügiges Interieur-Design und hohe Materialqualität

Das moderne Interieur-Design unterstreicht durch klar definierte horizontale Linien und ein betont breites Armaturenbrett die Großzügigkeit des Innenraums. Wie bei den anderen neuen Kia-Modellen der jüngsten Zeit ist auch das Interieur des Kia Niro mit seinen vielen Soft-Touch-Oberflächen und der durchweg hohen Materialqualität auf anspruchsvolle Kunden zugeschnitten.

Die horizontale Ausrichtung des Designs zeigt sich besonders am Armaturenbrett, das deutlich in zwei Bereiche unterteilt ist: Im oberen befinden sich die Instrumenteneinheit und das Infotainment-Display, im unteren die verschiedenen Bedienelemente, unter anderem für die Klimaanlage und die wichtigsten Fahrerassistenzsysteme. Diese Elemente lassen sich bequem bedienen, da die Zentralkonsole leicht zum Fahrer geneigt ist und damit eine gute Ergonomie bietet. Je nach Markt und Ausführung ist das Interieur des Kia Niro in zwei Farbvarianten (einfarbig schwarz oder dunkelgrau) und mit Sitzbezügen in Stoff, Stoff-Leder-Kombination oder Teilleder erhältlich.

Neues Hybridsystem mit vielen energiesparenden Verbesserungen

Bei der Entwicklung des Kia Niro stand von Beginn an ein Ziel im Vordergrund: ein Maximum an Kraftstoffeffizienz. Das Resultat ist eine kombinierte CO2-Emission, die nach momentanem Entwicklungsstand bei 89 Gramm pro Kilometer liegt (auf Basis interner Messungen, entspricht einem Durchschnittverbrauch von 3,8l/100km). Zum Antriebsstrang des neuen Hybridmodells gehören ein 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer (GDI) aus der „Kappa“-Baureihe, der 77 kW (105 PS) Leistung und 147 Nm Drehmoment mobilisiert, ein 32-kW-Elektromotor sowie eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 1,56 Kilowattstunden. Auf die Vorderräder übertragen wird die Antriebskraft durch ein sechsstufiges Direktschaltgetriebe (DCT). Das Hybridsystem hat eine Gesamtleistung von 104 kW (141 PS) und ein maximales Drehmoment von 264 Nm, das im ersten Gang zur Verfügung steht und dadurch ein kraftvolles Beschleunigen beim Anfahren ermöglicht.

In dem neuen Verbrennungsmotor kombiniert Kia erstmals den Atkinson-Zyklus – der den Wirkungsgrad erhöht und zu einer leichten Reduzierung des Drehmoments führt, die aber durch das Drehmoment des Elektromotors kompensiert wird – mit einer gekühlten Abgasrückführung, einer Benzindirekteinspritzung und Zylindern mit langem Hub und enger Bohrung, die ebenfalls zur Steigerung der Effizienz beitragen. Hinzu kommt ein Abgassystem mit Wärmerückgewinnung, das die Warmlaufphase des Motors beschleunigt, indem es das Kühlmittel durch einen Wärmetauscher im Abgassystem leitet.

Das Getriebe – die jüngste Version des Sechsstufen-DCT – basiert auf der Architektur des neuen, von Kia selbst entwickelten 7-Stufen-DCT, das im überarbeiteten Kia cee’d und weiteren Kia-Modellen zum Einsatz kommt. Die sechsstufige Variante des Kia Niro wurde speziell für diese Hybridanwendung weiterentwickelt und bietet eine direktere und schnellere Rückmeldung – und damit mehr Fahrspaß – als die im Hybrid-Segment weit verbreiteten stufenlosen Getriebe. Beim Direktschaltgetriebe des Kia Niro hat der Fahrer die Wahl zwischen dem komfortablen Automatik-Modus und dem Sport-Modus, in dem das Getriebe per Hand geschaltet wird, was ein sehr dynamisches Fahrerlebnis ermöglicht.

Um das Direktschaltgetriebe leichter und kompakter zu machen, wurde das Layout verändert sowie das Zahnradgetriebe überarbeitet. Darüber hinaus tragen neue, reibungsarme Lager und ein Getriebeöl mit niedriger Viskosität dazu bei, die mechanische Reibung zu verringern – und damit die Reaktionszeiten zu verkürzen – sowie mechanische Geräusche zu reduzieren.

Um im Zusammenwirken von DCT und Hybridantrieb höchste Effizienz zu erreichen, hat Kia ein neues „Transmission-Mounted Electric Device“ (TMED) entwickelt. Durch diesen ins Getriebegehäuse integrierten Elektromotor kann das DCT die volle Leistung von Verbrennungs- und Elektromotor parallel übertragen, so dass nur minimale Energieverluste auftreten. Darin unterscheidet sich das TMED-Konzept vom Power-Split-System, bei dem – wie der Name sagt – die Leistung auf elektrischem und mechanischem Weg verzweigt wird. Dabei wird ein Teil der Leistung des Verbrennungsmotors genutzt, um elektrische Energie zu erzeugen, mit der wiederum der Elektromotor betrieben wird. Durch diese Umwandlung kommt es zu einem Energieverlust, der typisch ist für ein Hybridsystem mit stufenlosem Getriebe. Darüber hinaus ermöglicht das neue TMED dem Hybridsystem, bei höheren Geschwindigkeiten direkt auf die Batterieleistung zuzugreifen, was den Kia Niro beim Beschleunigen schneller ansprechen lässt.

Die Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 1,56 kWh ist die effizienteste und in Relation zur Leistungsfähigkeit leichteste Batterie, die Kia bisher eingesetzt hat. In der Energiedichte übertrifft der nur 33 Kilogramm schwere Akku die Batterien der wichtigsten Wettbewerber um bis zu 50 Prozent, in der Energieeffizienz um bis zu 13 Prozent. Durch die Kombination mit einem modernen Leistungsrelais ist die Batterie in der Lage, zurückgewonnene Bremsenergie zu speichern.

Neues Fahrwerk gewährleistet hohe Fahrstabilität und agiles Handling

Die neu entwickelte Plattform des Kia Niro wird sowohl im Fahrkomfort als auch im Handling und in der Fahrstabilität hohen Ansprüchen gerecht. Die Einzelradaufhängung vorn arbeitet mit MacPherson-Federbeinen und ist auf einen optimalen Geradeauslauf, eine schnelle Lenkungsrückmeldung und ein stabiles Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegt. Bei den ebenfalls einzeln aufgehängten Hinterrädern kommt ein Mehrlenkerkonzept mit doppelten Querlenkern zum Einsatz. Diese Hinterachse gewährleistet bei allen Straßenbedingungen einen hohen Fahrkomfort, da die Räder unabhängig voneinander auf Bodenwellen oder Stöße reagieren können. Darüber hinaus bietet diese Hinterradaufhängung eine hohe Agilität und Stabilität – nicht zuletzt, weil die Reifenaufstandsfläche bei Kurvenfahrten größer ist als bei einer herkömmlichen Verbundlenkerachse, die bei kompakten Crossover-Modellen und im Hybridsegment weit verbreitet ist.

Ein wichtiges Ziel bei der Entwicklung dieser speziellen Hybridplattform war, dem Fahrer unabhängig von den verschiedenen Bremsfunktionen ein gleichmäßiges Bremsgefühl zu geben. Hier flossen umfangreiche Erfahrungen aus den Entwicklungen der ersten und zweiten Generation des Kia Optima Hybrid sowie des Elektrofahrzeugs Kia Soul EV in die neue Plattform ein. Das Resultat ist eine nahtlose Zusammenarbeit von Rekuperationsbremse und hydraulischer Reibungsbremse – und damit ein gleichmäßigeres Verzögerungsgefühl als bei vielen anderen Hybridfahrzeugen.

Leises Interieur – beim elektrischen Fahren wie im Hybridbetrieb

Für die Kultiviertheit und den Fahrkomfort eines Fahrzeugs mit Parallelhybridsystem ist es besonders wichtig, dass nicht nur im Elektrobetrieb, sondern auch wenn der Verbrennungsmotor arbeitet ein niedriger Geräusch- und Vibrationspegel gewährleistet ist. Deshalb wurden beim Kia Niro eine Reihe von Vorkehrungen getroffen, um das Eindringen von Motorgeräuschen in den Innenraum zu minimieren. Dazu gehören speziell entwickelte asymmetrische Motoraufhängungen, die Vibrationen des Antriebsstrangs in allen Bereichen des vorderen Hilfsrahmens reduzieren. Hinzu kommen eine Isolierung von besonders hoher Dichte unter der Motorhaube und eine schalldämpfende Akustik-Abschirmung mit einer speziellen Stützstruktur, die beim Beschleunigen in den meistbenutzten Drehzahlbereichen für ein angenehmeres Motorgeräusch sorgt.

Für einen ruhigen Innenraum ist auch die Verringerung und Dämmung der Straßen- und Windgeräusche von großer Bedeutung. Um die Straßengeräusche unabhängig von der Fahrbahnoberfläche auf ein gleichbleibend niedriges Niveau zu reduzieren, kommen im Kia Niro zum Beispiel beim vorderen Hilfsrahmen besonders steife, stark isolierende Buchsen zum Einsatz. Zusätzliche Isolierungen finden sich auch an der Basis der A- und B-Säulen. Und die hinteren Radläufe wurden mit hochfestem Stahl ausgesteift, um die Übertragung von Straßengeräuschen und Vibrationen aus dem Heck zu verringern. Die Windgeräusche, die vor allem bei höheren Geschwindigkeiten auftreten, werden unter anderem durch eine spezielle Isolierverglasung für die Frontscheibe gedämmt, eine Abdeckung über den Scheibenwischern reduziert zudem Luftturbulenzen an der Basis der Frontscheibe. Und um Dröhn- und Pfeifgeräusche zu minimieren, erhielten die Außenspiegel ein spezielles Profil und wurden die Öffnungen in der Dachreling – die zur Befestigung von Querträgern dienen – abgedeckt.

Bequeme Plätze, großer Gepäckraum, optionale Anhängevorrichtung

Trotz seiner kompakten Abmessungen verfügt der Kia Niro über einen großzügigen Innenraum mit umfassendem Komfort und hohem praktischem Nutzwert. Sowohl auf den Vordersitzen als auch im Fond genießen die Insassen viel Beinfreiheit (vorn: 1.117 mm; hinten: 950 mm) und Schulterfreiheit (vorn: 1.423 mm; hinten: 1.402 mm). Und bei der Kopffreiheit hat das Crossover-Hybridmodell mit 1.049 Millimeter vorn und 993 Millimeter hinten Spitzenwerte in seinem Segment zu bieten, die sogar höher sind als bei den meisten Kompakt-SUVs.

Das Auftreten des Kia Niro als selbstbewusstes Crossover-Modell ist verbunden mit einer leicht erhöhten Sitzposition und einer größeren Bodenfreiheit als bei den Hybrid- und Kompaktwagen-Wettbewerbern. Das macht das Ein- und Aussteigen für alle Insassen sehr bequem und bringt für den Fahrer eine sehr entspannte und komfortable Sitzhaltung mit sich.

Die Vordersitze des Kia Niro wurden völlig neu konzipiert. Die steiferen Sitzrahmen aus hochfestem Stahl und die festeren Kissen reduzieren die Vibrationen in den Sitzen deutlich. Neu gestaltete Federungen und Polster sorgen für mehr Seitenhalt sowie für bessere Unterstützung im Oberschenkel- und Hüftbereich. Damit beugen die neuen Sitze auf längeren Strecken auch der Ermüdung vor. Darüber hinaus trägt das Design zur Gewichts- und damit Energieeinsparung bei: Die neuen Vordersitze sind jeweils um 1,3 Kilogramm leichter als die bisherigen Kia-Sitze.

Die neue Plattform wurde auch mit dem Ziel entwickelt, trotz des Hybridantriebs keine Kompromisse beim Gepäckraum zu machen. Die Batterie befindet sich deshalb unter der Rücksitzbank – neben dem 45 Liter fassenden Kraftstofftank – und beeinträchtigt das Fassungsvermögen des 421 Liter großen Gepäckabteils nicht. Es bietet von seiner Größe und Form darüber hinaus die Möglichkeit, unter dem Gepäckraumboden ein vollwertiges Reserverad zu verstauen (je nach Markt). Als eines der wenigen Fahrzeuge im Hybridsegment kann der Kia Niro darüber hinaus als Zugmaschine eingesetzt werden: Ab dem vierten Quartal 2016 ist optional eine Anhängevorrichtung für bis zu 1.300 Kilogramm schwere Anhänger (gebremst) erhältlich.

Neueste Infotainment-Technologien, kabelloses Laden von Smartphones

Der Kia Niro verfügt über neueste Infotainment-Technologien. Im Zentrum des Armaturenbretts befindet sich der Touchscreen des Kartennavigationssystems (Größe: 7 oder 8 Zoll, je nach Ausführung und Markt), das unter anderem eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, digitalen Radioempfang (DAB/DAB+) und ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern beinhaltet. Darüber hinaus ist ein JBL Premium-Soundsystem mit 320 Watt Leistung, acht Lautsprechern und externer Endstufe.

Wie alle neuen Kia-Modelle der jüngsten Zeit bietet der Kia Niro mit seinem Navigationssystem zugleich den neuen Multimediadienst Kia Connected Services. Der Dienst wird vom Navigations-Spezialisten TomTom bereitgestellt und umfasst unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit, die Suche nach regionalen Informationen sowie Wetterberichte. In Europa steht dieser Dienst Käufern des Kia Niro sieben Jahre lang kostenfrei zur Verfügung. Für die Internetverbindung wird das Smartphone des Fahrers genutzt (Smartphone mit Datentarif erforderlich, um den Service zu aktivieren).

Als eines der ersten Kia-Modelle ist der Niro darüber hinaus mit dem Kommunikationssystem Android Auto™ ausgestattet, das für Smartphones mit Android-Betriebssystem (ab Version 5.0, Lollipop) konzipiert wurde und ab der Modelleinführung erhältlich ist. Das System verbindet das kompatible Mobiltelefon des Fahrers mit dem Infotainmentsystem des Fahrzeugs. Zu den Apps und Funktionen des Smartphones, die so über das Infotainmentsystem bedient werden können, gehören zum Beispiel die Navigation über Google Maps per Sprachsteuerung, Freisprechfunktion beim Telefonieren sowie Text- und Spracherkennung. Darüber hinaus ermöglicht Android Auto™ das Streamen von Musik durch Google Play Music™. Bei der Integration des Systems in den Kia Niro stand im Vordergrund, die Ablenkung des Fahrers zu minimieren und sicherzustellen, dass er die Hände am Lenkrad lassen und die Augen immer auf den Verkehr richten kann.

Die zunehmende Bedeutung von Smartphones im Alltag berücksichtigt Kia mit einem weiteren neuen System: einer werksseitig fest eingebauten induktiven Ladestation. Sobald ein kompatibles Smartphone auf das Ladefeld unten in der Zentralkonsole gelegt wird und das Fahrzeug fahrbereit ist, startet automatisch die Ladefunktion (mit einer Ladeleistung von maximal 5 Watt). Das System zeigt den Ladezustand des Geräts an, ist mit einem Überhitzungsschutz ausgerüstet und warnt den Fahrer, wenn er das Fahrzeug verlassen will, ohne das Smartphone von der Ladestation zu nehmen.

Sicherheit auf „5 Sterne“-Niveau, inklusive autonomer Notbremsassistent

Kia ist bekannt für das hohe Sicherheitsniveau seiner Fahrzeuge, das unter anderem durch zahlreiche „5 Sterne“-Ergebnisse im Euro NCAP unterstrichen wird. Diese Maßstäbe gelten auch für den Kia Niro: Das Entwicklungsteam hat sich zum Ziel gesetzt, in den maßgeblichen internationalen Sicherheitstests die höchstmöglichen Bewertungen zu erreichen. Dazu werden neben der stabilen Karosserie und den wirkungsvollen Rückhaltesystemen auch die vielen hochmodernen aktiven Sicherheitstechnologien und Assistenzsysteme beitragen.

Die Karosserie des Kia Niro besteht zu über 53 Prozent aus ultrahochfestem Stahl (Advanced High Strength Steel, AHSS), dessen Einsatz extreme Stabilität bei gleichzeitiger Gewichtseinsparung ermöglicht. Darüber hinaus reduzieren diverse Aluminiumkomponenten das Fahrzeuggewicht, von der Motorhaube über die Frontstoßfängerträger und Heckklappenaufhängungen bis zu verschiedenen Fahrwerkselementen wie den Achsschenkeln vorn, den unteren Querlenkern vorn und den Bremssätteln. Sogar das Pedal der Feststellbremse, das aus faserverstärktem Kunststoff besteht, leistet einen Beitrag zur Gewichtsreduzierung.

Bei der Karosserie des neuen Hybridmodells wird auch das moderne Pressverfahren der Warmumformung verstärkt eingesetzt, vor allem bei der Fertigung der A- und B-Säulen, der Dachreling und der Radläufe. Diese Materialien tragen maßgeblich zur hohen Verwindungssteifigkeit der Karosserie bei und können Aufprallkräfte wirksam ableiten, um dadurch die Insassen zu schützen.

Der Kia Niro ist standardmäßig mit sieben Airbags ausgestattet: Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, einen Knieairbag für den Fahrer sowie durchgehende Vorhangairbags. Ebenfalls Standard sind ISOFIX-Halterungen für Kindersitze an den äußeren Rücksitzen.

Kia rechnet für den Niro mit sehr guten Ergebnissen in der wichtigen Euro-NCAP-Testkategorie „Sicherheitsassistenten“, die die Effektivität der Unfallvermeidungstechnologien eines Fahrzeugs bewertet. So zählt unter anderem die Gegenlenkunterstützung VSM (Vehicle Stability Management) zur Standardausstattung des Crossover-Hybridmodells. Sie sorgt für eine optimale Abstimmung des elektronischen Stabilitätsprogramms (ESC) mit der elektronisch unterstützten Servolenkung und erhöht damit die Stabilität beim Bremsen in Kurven. Registriert VSM nachlassende Traktion eines oder mehrerer Räder, hilft es dem Fahrer, das Fahrzeug zu kontrollieren.

Darüber hinaus verfügt der Kia Niro über eine Reihe weiterer Systeme, die die aktive Sicherheit durch neueste Technologien erhöhen. Dazu zählen je nach Markt und Ausführung:

• Autonomer Notbremsassistent (Autonomous Emergency Braking, AEB) mit Fußgängererkennung: registriert durch ein Radarsystem die Gefahr einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug oder einem Fußgänger und hilft, den Kia Niro rechtzeitig zum Stehen zu bringen

• Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (Smart Cruise Control, SCC): passt die Geschwindigkeit bei Bedarf automatisch an das vorausfahrende Fahrzeug an und gewährleistet so jederzeit den nötigen Sicherheitsabstand

• Spurhalteassistent mit korrigierendem Lenkeingriff (Lane Keeping Assist System, LKAS): erkennt per Kamera, ob das Fahrzeug unbeabsichtigt seine Fahrspur verlässt, weist den Fahrer durch Warnsignale darauf hin und führt gleichzeitig einen korrigierenden Lenkeingriff durch (in Europa serienmäßig)

• Blind Spot Detection (BSD): das radargestützte System registriert herannahende Fahrzeuge im Bereich des toten Winkels und warnt den Fahrer dann akustisch und durch einen Hinweis im Außenspiegel

• Querverkehrwarner (Rear Cross Traffic Alert, RCTA): warnt den Fahrer beim Zurücksetzen aus Parklücken, die quer zur Fahrbahn liegen, vor herannahenden Fahrzeugen

Kia-Ziel für 2020: Modellpalette mit 25 Prozent höherer Kraftstoffeffizienz

Die Entwicklung des Kia Niro mit der neuen Plattform und dem maßgeschneiderten Antriebsstrang spielt eine wichtige Rolle in dem Ende 2015 bekanntgegebenen Fünfjahresplan, mit dem sich der Hersteller bis 2020 als ein führender Anbieter von besonders emissionsarmen Fahrzeugen positionieren will. Dazu wird die Marke ihr weltweites Angebot in diesem Bereich von heute vier Modellen auf dann elf Modelle ausbauen. Zudem soll die Kraftstoffeffizienz der gesamten Kia-Produktpalette bis 2020 um durchschnittlich 25 Prozent gesteigert werden (im Vergleich zu 2014).

Das erweiterte Modellangebot wird ein breites Spektrum umweltfreundlicher Antriebskonzepte umfassen – von Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen über batteriebetriebene Elektroautos bis zu Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Der Kia Niro und die Limousine Kia Optima Plug-in-Hybrid sind die ersten neuen Modelle der Marke, die auf Basis dieser Strategie-Planung entwickelt und produziert werden. Neben der Entwicklung neuer Antriebstechnologien wird Kia auch die bestehende Motorenpalette weiter optimieren. Der Hersteller plant, bis 2020 sieben der zehn aktuellen Motor-Baureihen durch Benzin- und Dieseltriebwerke der nächsten Generation zu ersetzen und die Zahl der turboaufgeladenen Motoren weiter zu erhöhen. Dabei sollen auch effizientere Getriebe mit höherer Anzahl von Gängen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus hat Kia sich zum Ziel gesetzt, das Gewicht von Karosserien neu entwickelter Modelle bis 2020 um durchschnittlich fünf Prozent zu reduzieren.

Weitere Informationen finden Sie im Pressedownload

 
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