Kia sportlich auf der IAA

  • Viertüriges Sport-Konzept von Kia auf der IAA 2011
  • Weiters Kia Rio 3-Türer und aufgewerteter Kia Soul
  • Kia Pressekonferenz am 13. September, 13:45 (Halle 3.1, Stand A21)

Neben dem rundum überarbeiteten und aufgewerteten Kia Soul präsentiert Kia auf der diesjährigen IAA in Frankfurt am Main die dreitürige Variante des jüngst vorgestellten Kia Rio. Darüber hinaus kommt eine zukunftsweisende Sportwagen-Studie mit Heckantrieb mit dem Namen Kia GT ans Licht der Öffentlichkeit.

 

Kia GT

Kraftvoll, dynamisch und zukunftsweisend repräsentiert das neue Konzeptfahrzeug von Kia die charakteristische Designsprache der Marke. Die viertürige Sportlimousine mit Heckantrieb verbindet geschmeidige, muskulöse Proportionen mit einem anspruchsvollen, eleganten Viersitzer-Interieur.

 

Wiewohl ersten konkreten Arbeiten am neuen Kia GT Konzept im November 2010 starteten, geistert die Idee eines heckgetriebenen Sportwagens schon länger in den Köpfen des Kia Designteams herum. „Der Hinterradantrieb ermöglicht andere Proportionen als bisherige Modelle der Marke, damit erlaubt uns dieses Konzept neue Wege im Design zu gehen“, erläutert Peter Schreyer, Chief Design Officer von Kia Motors die Attraktivität seiner jüngsten Aufgabe.

 

„Für den Kia GT haben wir uns von Gran Turismo-Ikonen der Siebziger Jahre inspirieren lassen“, erklärt Gregory Guillaume, Chef des europäischen Design-Centers in Frankfurt am Main. Bei der Gestaltung der Außenhaut schlägt der Kia GT immer wieder Brücken zur Luftfahrt, wie bei den von Propellern inspirierten Rädern, die in einem Materialmix von Leichtmetall und Carbon gefertigt sind oder aber bei den düsenförmigen Rücksichts-Kameras und Lufteinlässen neben den Scheinwerfern.

 

Der heckgetriebene Unterbau soll klar als Gestaltungsgrundlage ersichtlich sein, was durch die weit vorne positionieren Vorderräder in Verbindung mit der nach hinten gerückten Windschutzscheibe gelungen ist.

 

Elemente in Kupfer wie etwa Zierleisten und Bremssättel bilden einen Kontrast zum hellgrauen Lack des Konzeptfahrzeuges und unterstützen die fließenden Linien der Karosserie. Die LED-Lichter geben erneut mit ihrem Flügelprofil das Flugzeugthema wider.

 

Der großzügige Innenraum wird durch vier Türen erschlossen. Sowohl die vorderen, als auch die hinten angeschlagenen hinteren Türen öffnen sich leicht nach oben, ein wenig wie Flügel, auch um etwaigen Randsteinen nicht zu nahe zu kommen. Als Informationsdisplay dienen OLED-Screens, die in ihrer dreidimensionalen Darstellung die tiefe des Raumes unterstützen. Wenige, ergonomisch günstig am Dreispeichen-Lenkrad und in Griffweite des Fahrers platziert, unterstreichen die Fahrerorientierung des GT-Konzepts.

 

Die metallisierte Oberfläche der Lederbezüge sowie der goldene Glanz der Verglasung verleiht dem Innenraum eine sympathische Patina.

 

Unter der langgezogenen Motorhaube werkt ein 3,3-l-V6 mit Benzin-Direkteinspritzung. Das Triebwerk gibt eine Leistung von 395PS ab, die über eine Automatik mit acht Stufen auf die Hinterräder übertragen wird.

 

Grundsätzlich sieht Peter Schreyer dieses Konzept weniger als konkreten Vorboten eines Serienmodells, denn als Ausgangspunkt für künftige Modelle mit ähnlichen Proportionen: „Dass wir hier ein richtiges fahrtüchtiges Auto entwerfen konnten, war eine großartige Sache, es tat gut, ein Auto zu schaffen, dass jederzeit die Straßen entlangfahren könnte. Ja, es wäre ein Traum, wenn dieser GT in Serie ginge, er hat ein logisches Layout, vier Sitze, genug Gepäckraum, ist auffällig, dynamisch und generell ein starkes Statement. Es ist genau die Art Auto, die Kia bauen sollte.“

 

Kia GT, Maße

Länge                              4.690 mm

Breite                               1.890 mm

Höhe                                1.380 mm

Radstand                         2.860 mm

 

Kia GT, Antrieb

Motor                               Lambda V6, 3.3-Liter T-GDI [Benzin-Direkteinspritzer mit Turbolader]

Leistung                          395 PS

Max. Drehmoment         534 Nm

Getriebe                          8-Stufen-Automatik

 

Kia Rio

Während der fünftürige Kia Rio gerade in Österreich in den Verkauf gelangt, stellt Kia auf der IAA in Frankfurt am Main die dreitürige Variante des kompakten B-Segment-Modells vor. Bei den gleichen Außenmaßen wie der Fünftürer macht der rund vier Meter lange Dreitürer dank sportlicher Fenstergraphik den Eindruck eines Coupés. Die dreitürige Variante des neuen Kia Rio wird ab Jänner 2012 auch in Österreich zu kaufen sein.

 

Der dreitürige Kia Rio wurde exklusiv für den europäischen Markt entwickelt. Ab Jänner 2012 wird er auch auf dem heimischen Markt verfügbar sein. Hierzulande werden die Dreitürer wie auch die fünftürige Variante in fünf Ausstattungslevels sowie mit einem 1.2 CVVT-Benziner mit wahlweise 70 oder 85 PS sowie zwei Dieselaggregaten mit 1,1 bzw. 1,4 Litern Hubraum und 75 bzw. 90 PS angeboten.

 

Kia Austria rechnet mit einem Anteil von bis zu 20% für den Dreitürer, was bei einer geplanten Gesamtstückzahl von 3.300 Fahrzeugen im kommenden Jahr knapp 700 Einheiten bedeutet.

 

Die Pressekonferenz zu den Kia-Neuheiten findet am 13. September um auf dem Kia-Stand statt (Halle 3.1, Stand A21).

 
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