ALLRAD-STUDIE FÜR DIE GROSSSTADT

WELTPREMIERE FÜR STUDIE KIA NIRO

  • Markantes B-Segment-Konzept wurde in Frankfurt designt
  • Urban, sportlich und mit Blick auf die Zukunft der Marke

Mit einem neuen Konzeptfahrzeug unterstreicht Kia auf der IAA seinen Ruf als Marke mit mutigem und hochklassigen Design. Spielerisch, aber kraftvoll, robust und doch verschmitzt präsentiert sich die Studie Kia Niro, die einen Ausblick auf ein mögliches neues Kia-Serienmodell im B-Segment gibt. Das kompakte Fahrzeug ist auf das Großstadtleben zugeschnitten und zielt darauf ab, die unterschiedlichen Ansprüche moderner Autofahrer zu erfüllen. Es zeigt ein markantes Design, das durch kontrastierende Materialien belebt wird, und verkörpert gleichermaßen Stil und Zuverlässigkeit.

Kia sucht im Kompaktwagen-Bereich seit langem nach neuen Fahrzeug-konzepten für anspruchsvolle Fahrer, die zudem großen Wert auf Individualität legen. Im Kia Niro finden sich daher viele Elemente, die man üblicherweise nur in höheren Fahrzeugklassen erwartet. Die Studie wurde in Europa entwickelt und orientiert sich stark am Geschmack und an den Ansprüchen europäischer Kunden.

Der Kia Niro stellt fast einen Gegenentwurf zum gängigen Konzept von Allradfahrzeugen im B-Segment dar. In ihrem Stil wirkt die Studie so solide wie eine massive Titan-Armbanduhr. Zugleich strahlt sie schon im Stand Agilität und Beweglichkeit aus. Insgesamt liegt im Auftreten des Kia Niro eine klare Botschaft: Dieses Fahrzeug ist unternehmungslustig, gibt seinen Insassen Sicherheit und hat viele Fähigkeiten.

„Vor zehn Jahren bevorzugten SUV-Käufer Fahrzeuge mit einem eher unauffälligen Stil. Doch durch den Wechsel vieler Autofahrer von größeren Fahrzeugklassen ins B-Segment suchen hier immer mehr Kunden Autos mit starker Persönlichkeit und individuellem Charakter“, sagt Gregory Guillaume, Chefdesigner im europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt, unter dessen Leitung die Studie konzipiert wurde. „Der Kia Niro tritt frecher und zugleich eleganter auf als andere Fahrzeuge in seinem Segment und zeigt sich vom Charakter her temperamentvoll und unerschrocken. Kurz: Ein Auto, das so zuverlässig ist, dass es mit jeder Herausforderung fertig wird.“

Von seiner Funktionalität sei der Kia Niro aber kein reiner Offroader, so Guillaume. „Er wirkt zwar so, als wolle er bei der Rallye Dakar starten. Doch zugleich umgibt die Studie ein starkes Premium-Flair, und dank kontrastreicher moderner Materialien zeigt sie sowohl Muskeln als auch Geist. Damit ist der Kia Niro das richtige Fahrzeug für alle Anforderungen eines aktiven Lebensstils“, so Guillaume.

 

Kompakte Maße, neue Plattform

Obwohl die Studie in ihren Konturen sehr kräftig und muskulös wirkt, ist sie in ihren Abmessungen relativ kompakt: 4,19 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,56 Meter hoch. Maße, die die Wendigkeit des Kia Niro in seiner wahren Heimat, dem Großstadtdschungel, gewährleisten. Das Konzeptfahrzeug steht auf einer neu entwickelten Plattform, die die Basis künftiger B-Segment-Modelle von Kia bilden wird. Ziel des Designteams war es, dem Kia Niro eine durch und durch sportliche und zielstrebige Erscheinung zu geben. Dieser kraftvolle Ausdruck des zweifarbigen Karosseriedesigns wird durch die weit außen positionierten Räder noch verstärkt.

Einen zusätzlichen Hightech-Touch erhält das markante Außendesign des Kia Niro durch den Farbkontrast zwischen der dunklen, fast mysteriösen Karosseriefarbe „Nightfall“ und dem hellen Dach aus gebürstetem Edelstahl. Weitere Karosserie-Details heben sich durch Oberflächen in hellgrün eloxiertem „Limelight“-Aluminium ebenfalls deutlich von der dunklen Lackierung des Kia Niro ab – darunter die Einfassung des typischen Kia-Kühlergrills („Tigernase“), die Abschlepphaken vorn und hinten und der Lufteinlass auf der Motorhaube.

Andere Elemente dagegen unterstreichen den athletischen Charakter der Studie. Dazu gehören zum Beispiel die ausgeprägten Seitenschweller mit Trittbrett-ähnlicher Oberseite – ein Designelement, das den SUV-Charakter der Studie unterstreicht und das sich in variierter Form an der Front- und Heckschürze wieder findet.

Die bullig-souveräne Ausstrahlung des Kia Niro wird durch den langen Radstand (2,59 Meter) und die große Spurweite (1,63 Meter) noch verstärkt. Dieses Konzept der weit außen platzierten Räder lässt den Kia Niro kraftvoll auf der Straße stehen und trägt maßgeblich zum großzügigen Platzangebot des Innenraums bei.

Die flache Dachlinie, die schmale Fenstergrafik und die stark abgewinkelte Frontschürze geben dem Kia Niro ein selbstbewusst und entschlossen wirkendes Profil. Die Lufteinlässe in der Schürze sind asymmetrisch angeordnet – ein Detail, das an die Studie Kia provo erinnert, die der Automobilhersteller im Frühjahr 2013 auf dem Genfer Salon zeigte.

Markante Elemente in der offensiven Frontoptik des Kia Niro sind die Schein-werfer für Fern- und Abblendlicht, die im „Eiswürfel“-Design gestaltet und unterhalb des Kühlergrills positioniert sind. Weitere Spots befinden sich in den regulären Scheinwerfergehäusen, in deren unteren und äußeren Rand die
L-förmigen Tagfahrlichter integriert sind.

Der Ein- und Ausstieg erfolgt durch vorn angeschlagene, weit aufschwingende Flügeltüren und wird durch den großen Dachausschnitt erleichtert. Die niedrig positionierten Griffe sind bündig in die Türen eingelassen. Direkt auf den Seitenfenstern befinden sich Seitenspiegel aus gefrästem Plexiglas, die mit abwärts gerichteten Kameras ausgestattet sind.

Eine weitere Kamera ist in die Heckklappe integriert, sie erfasst den Bereich hinter dem Fahrzeug. Eine praktische Nebenfunktion hat die Heckleuchten-einheit, die zweigeteilt ist: Der eine Teil befindet sich an der Karosserie, der andere an der Heckklappe. Wird die Klappe geöffnet, sorgt der hier befindliche Teil der Rückleuchte für die Gepäckraumbeleuchtung. In dem großen, mit Karbon ausgekleideten Gepäckabteil können die Insassen ihr Reisegepäck oder ihre Sportausrüstung deponieren – je nachdem, ob ein Städte-Trip oder eine Fahrt ins Gelände geplant ist.

Abgerundet wird die robuste Erscheinung des Kia Niro durch gefräste, fünfspeichige 20-Zoll-Aluminiumfelgen, die mit Reifen der Größe 225/40 bezogen sind.

Als Antrieb dient dem Kia Niro ein Allrad-Hybridsystem. Der Hauptmotor ist eine Variante des 1,6-Liter-Benziners aus der „Gamma“-Baureihe. Dieser T-GDI-Motor mit Turboaufladung und Direkteinspritzung mobilisiert 160 PS und ist mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe kombiniert, das die Vorder-räder antreibt. Unterstützt wird der Verbrennungsmotor durch einen 45 PS starken Elektromotor, der seine Leistung an die Hinterräder überträgt, wenn die Fahrbahn- oder Geländeverhältnisse es erfordern. Der Kia Niro verfügt zudem über ein System zur Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation), das die erzeugte Energie in das Hybridsystem einspeist.

 

Stilvolles, zukunftsweisendes Interieur

Wie das Außendesign der Studie kombiniert auch der Innenraum Robustheit mit Hightech-Eleganz und Stil. „Der Kia Niro zeichnet sich durch ein sehr hochwertiges Interieur aus. Zugleich lässt er sich als 2+2-Sitzer mit einem großen, variablen Gepäckraum für unterschiedlichste Zwecke nutzen“, sagt Gregory Guillaume. Großzügig und solide – das sind zwei zentrale Merkmale des Innenraums. Hinzu kommt die Verwendung exklusiver und luxuriöser Materialien.

Wie schon bei der Studie Kia provo bilden die Sitzflächen der beiden Vordersitze eine zusammenhängende Einheit. Die Stoffbezüge in „Orbit Silver“ geben dem Innenraum ein Techno-Flair und sind zudem mit markanten Steppnähten versehen. Die muschelförmigen Rückenlehnen der Vordersitze lassen sich umklappen und geben so den Zugang zur zweisitzigen Rückbank frei. Wird die Rückbanklehne (im Verhältnis 50:50 geteilt) umgeklappt, bildet sie die Vorderkante der nun deutlich vergrößerten Ladefläche.

Zur angenehmen und luxuriösen Atmosphäre tragen auch edle Details bei. Dazu gehören die zahlreichen Ledereinsätze in „Volcano Black“ an Armaturenbrett und Instrumentenanzeige ebenso wie die Oberflächen in eloxiertem Schwarz oder „Limelight“-Aluminium, die sich am Automatik-Wählhebel und anderen Elementen finden. Zum hohen Komfort trägt auch die freie Wahl der Sitzposition bei: Sämtliche Pedale lassen sich individuell einstellen, so dass jeder Fahrer seine Idealposition hinter dem sportlich geformten Lederlenkrad findet.

Ebenfalls individuell programmierbar ist die digitale Supervision-Instrumenten-anzeige, die die wichtigsten Anzeigen beinhaltet und den Fahrer mit den gewünschten Informationen versorgt. Weitere Informationen liefert ein Display, das in die Zentralkonsole integriert ist. Hier können zudem die Bilder betrachtet – und auch aufgezeichnet – werden, die die verschiedenen Videokameras des Kia Niro übermitteln. Kameras finden sich an der Front, am Heck, in den Außenspiegeln sowie an weiteren Stellen im Fahrzeug. Darstellen lassen sich auf diesem Display darüber hinaus ein Kompass, ein Höhenmesser und ein Neigungsmesser, der die Fahrzeugneigung anzeigt. Auch Entertainment-Informationen können über das Display abgerufen werden. Zudem ist das System mit Bluetooth ausgerüstet und verfügt über eine Kartennavigation, die die Richtungshinweise auch auf das Display der Instrumentenanzeige über-trägt. Viele der Funktionen, die auf dem Display in der Zentralkonsole angezeigt werden, lassen sich über so genannte „Winglets“ steuern – wippenförmige Schalter, die unterhalb des Displays angebracht sind.

Unterhalb der Zentralkonsole befinden sich zwei Streben aus eloxiertem Aluminium. Sie verbinden den Getriebetunnel mit der Unterseite des Armaturenbretts und wirken auf den ersten Blick wie Verstärkungsstreben. Doch bei Berührung offenbaren sich zusätzliche Funktionen: In die linke Strebe sind der Startknopf und die Fahrstufenwahl für die Automatik integriert. Weitere Touchpads dienen der Steuerung von Entertainment- und Computerfunktionen auf dem Display in der Zentralkonsole. Über einen Ring an der rechten Strebe kann die Lautstärke des Audiosystems geregelt werden.

 

Zukunfts-Chancen ausloten

Gregory Guillaume hält es für möglich, dass aus dem Kia Niro in naher Zukunft ein Serienmodell hervorgehen könnte. „Als Designer können wir nicht nur nach dem Naheliegenden greifen, sondern müssen danach suchen, welche Chancen die Zukunft bietet. Und wir sind überzeugt: Autofahrer erwarten spannende neue Lösungen von ihren Fahrzeugen“, so Guillaume. „Das B-Segment wächst, weil immer mehr Autofahrer lieber kleinere Modelle kaufen. Doch klar ist auch: Auf Individualität und Unverwechselbarkeit wollen sie deshalb nicht verzichten. Mit dem Kia Niro erkunden wir einen Weg, wie dieser Wunsch zu erfüllen ist.“

Guillaume macht klar: „Über nichts würden wir uns mehr freuen, als wenn morgen alle unsere Konzeptfahrzeuge auf den Straßen von Frankfurt, London oder Paris unterwegs wären. Da Kia sein Angebot an kleinen Fahrzeugen für diesen europäischen Zukunftsmarkt ausbauen will, müssen wir ausloten, wo genau die Marktchancen liegen und wie wir sie nutzen können. Für unsere Zukunftsüberlegungen ist der Kia Niro deshalb ebenso wichtig wie zuletzt auch der Kia provo.“

Kia Motors hat noch keine Entscheidungen über neue Fahrzeuge für das B-Segment getroffen. Zurzeit gibt es keine Pläne für eine Serienversion des Kia Niro in nächster Zukunft.

 

 
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