DAS DESIGN DER ZWEITEN CEE’D-GENERATION

 Das Design der zweiten cee’d-Generation

  • Zweite Generation des Kia cee’d geht an den Start
  • Kia-Chefdesigner Peter Schreyer und Gregory Guillaume, Designchef von Kia Motors Europe, erläutern den neuen Auftritt des cee’d 

 Ein dynamisches, bis ins Detail erstklassiges Design kombiniert mit Reife und gewachsenem Prestige sind die Markenzeichen des neuen Kia cee’d, der in zwei Modellvarianten auf dem Genfer Autosalon seine Weltpremiere feiert und schon ab Mai (Fünftürer) bzw. ab September als Kombi SW auf den heimischen Straßen zu sehen sein wird.

Die Enthüllung des fünftürigen Schrägheckmodells und der Kombivariante cee’d Sporty Wagon ist ein bedeutender Moment im designorientierten Wandlungsprozess der Marke Kia. Denn der neue cee’d löst jenes Modell ab, mit dem sich Kia als ernstzunehmender Herausforderer etablierter europäischer  Marken positionierte. 

Bezeichnenderweise ist mit diesem Debüt ein weiterer großer Schritt vorwärts verbunden: Der Auftritt eines neuen, kraftvollen und selbstbewussten Kia-Logos, das jetzt die Haube schmückt. Dieses neue Markenzeichen trägt mit zur ausgereiften, edleren Optik der beiden neuen cee’d-Modelle bei.  

Die erste cee’d-Generation, die vor fünf Jahren auf den Markt kam, war für die neue Marktstrategie von Kia extrem wichtig. Die in Europa so beliebten Schrägheckmodelle der Kompaktklasse spielen in den meisten anderen großen Märkten der Welt kaum eine Rolle. Mit der Entscheidung, den cee’d in Europa zu entwickeln und zu produzieren, begann für Kia daher eine neue Ära. 

Dynamische Proportionen

„Der cee’d ist für uns ein bahnbrechendes Modell gewesen“, sagt Kia-Chefdesigner Peter Schreyer. „Ihn noch zu verbessern war eine wirkliche Herausforderung. Das fünftürige Schrägheckmodell zielt auf Familien und muss ein klassenloses Auto sein. Der Kombi hat ebenfalls eine überwiegend funktionale Rolle zu erfüllen, soll aber zugleich mit seiner stilvollen, individuellen Linienführung Besitzerstolz wecken.“  

„Es liegt also eine große Verantwortung darin, den bisherigen cee’d durch eine neue Version zu ersetzen“, sagt Schreyer nachdenklich. „Deshalb hatten wir bei der Entwicklung immer ein klares Ziel vor Augen: Wie die erste Modellgeneration muss die neue cee’d-Familie auf Europas Straßen auf Anhieb auffallen und wiedererkennbar sein – und in gewisser Weise auch überraschen. Es ist wie in der Musik: Das zweite Album ist immer das schwierigste“, so Schreyer mit einem Augenzwinkern. 

„Der cee’d ist ein wettbewerbsfähiges Produkt für ein sehr prestigeträchtiges Segment“, erläutert der Kia-Chefdesigner. „Wir wollten auf den Stärken aufbauen, die schon die erste cee’d-Generation zum Erfolg gemacht hat. Dabei sollte das neue Modell aber mehr Emotion und Charakter zeigen und sich in Proportionen und Auftritt noch eindrucksvoller präsentieren.“ 

Mit Freude erinnert sich Schreyer daran, dass bereits das erste Tonmodell des neuen cee’d dem späteren Serienfahrzeug so nahe kam, dass die meisten Menschen vermutlich keinen Unterschied gesehen hätten. Das kommt bei der Entwicklung von Autos selten vor. Denn die Komplexität des Design-Prozesses bedingt in der Regel viele kleine Modifikationen, oft nur im Millimeterbereich, die sich am Ende aber zu deutlich sichtbaren Veränderungen summieren können. 

Sowohl Peter Schreyer als auch Gregory Guillaume, der Designchef von Kia Motors Europe, schreiben diesen ungewöhnlichen Erfolg der frühen Form der absoluten Konzentration auf die Proportionen zu. „Wir haben länger an den Proportionen gearbeitet als an den Details“, sagt Guillaume. „Wir sind davon überzeugt, dass die richtigen Proportionen, Volumina und Oberflächen das Entscheidende sind. Wenn man die gefunden hat, sprechen sie für sich selbst – ähnlich wie ein schlichtes schwarzes Cocktailkleid. Danach braucht man nicht mehr all zu viele Details hinzufügen.“ 

Und Peter Schreyer ergänzt: „Seine Proportionen geben dem cee’d einen sehr dynamischen Reiz. Er tritt nicht laut und anstößig auf, sondern überzeugt eher durch Reife und vermittelt ein Premium-Gefühl.“ 

Schlichte Eleganz und Einflüsse der Sportstudie Kia GT

Die Sportlichkeit, die sich schon in den allerersten Entwurfsskizzen zeigte, prägt auch das fertige Serienmodell. Der neue cee’d ist länger, breiter und flacher als sein Vorgänger und hat den gleichen langen Radstand. Unterstrichen werden seine dynamischen Proportionen durch die stark geneigte A-Säule, die vorn tief ansetzende Schulterlinie und die lang gestreckte seitliche Fenstergrafik. 

Die elegante Schlichtheit der Karosserie verbindet fließende Linien mit kraftvoll gestalteten Oberflächen. Dieses spannungsvolle Design lässt den cee’d ebenso zurückhaltend wie muskulös und gleichermaßen sportlich und reif wirken. Aus jeder Perspektive betrachtet zeigt der neue Kompaktwagen ein kraftvolles und entschlossenes Auftreten. 

In der Frontansicht wird die Familienähnlichkeit mit den jüngsten Kia-Modellen wie Sportage und Kia Optima besonders deutlich. Sie wird dominiert von einer neuen Interpretation der „Tigernase“ – des typischen Kia-Kühlergrills in Doppeltrapez-Struktur – und angriffslustig wirkenden Scheinwerfereinheiten, die sich weit bis in die Seiten ziehen und in die ein markantes LED-Tagfahrlicht integriert ist. 

Laut Peter Schreyer haben sich die Kia-Designer bei der Gestaltung von Kühlergrill und Scheinwerfern von der Sportlimousinen-Studie Kia GT inspirieren lassen, die im vergangenen September auf der Frankfurter IAA vorgestellt wurde. Schreyer weist besonders auf die fast senkrechte Position des Kühlergrills hin: Dieser Design-Akzent sei ganz bewusst gesetzt worden, um dem neuen cee’d eine noch stärkere Präsenz zu geben und dessen selbstbewussten Premium-Auftritt zu unterstreichen. 

Im Profil weisen die ausgeprägten Radhäuser vorn und hinten auf die breite Spur und die damit verbundene Fahrstabilität des neuen Modells hin. Über den kraftvoll strukturierten, spannungsvollen Flanken betonen die geneigte A-Säule, die schwungvolle Dachlinie und der integrierte Heckspoiler die sportliche Ästhetik der großzügigen Fenstergrafik. Die besonders tief ansetzende Fensterunterkante schafft ein ausgewogenes Verhältnis von Karosserie und Glasflächen und trägt maßgeblich zur hellen, luftigen Innenraum-Atmosphäre und der guten Rundumsicht bei. 

Neben der Schrägheckversion des neuen cee’d ist in Genf auch der neue cee’d Sporty Wagon erstmals zu sehen. „Kombis sind sehr europäische Fahrzeuge“, sagt Peter Schreyer. „In anderen großen Märkten hat diese Karosserievariante eine geringere Bedeutung. Europa ist in dieser Hinsicht eine Ausnahme.“ 

Beim Sporty Wagon wurde das Design von Heckklappe und C-Säule verändert und so die sanft geschwungene Dachlinie nahtlos verlängert. Schreyer ist hoch zufrieden mit den Proportionen des Kombis – zumal der Innenraum gegenüber dem Schrägheckmodell deutlich größer wurde. 

Dezente, ausgefeilte Details bringen das Design voll zur Geltung

Zahlreiche kleine, aber charakteristische Details tragen mit dazu bei, dem Außendesign der beiden neuen cee’d-Varianten eine Premium-Note zu verleihen, ohne von der grundlegenden Schlichtheit und Eleganz des Designs abzulenken. 

Die Chrom-Einfassung des Kühlergrills unterstreicht dezent dessen markante „Tigernasen“-Kontur und veredelt die Frontoptik. In den lang gezogenen Scheinwerfereinheiten befindet sich am äußeren Ende eine Augenlid-förmige  Ausbuchtung für die Blinkleuchten, deren Blinken sich aufgrund dieses Designs auch aus einer Dreiviertel-Perspektive von hinten erkennen lässt. Die Nebelscheinwerfer sind mit einer hochwertigen, dunklen Chrom-Einfassung versehen. 

Die muskulöse Form der vorderen Kotflügel wird durch die erhöhten Seitenpartien der Motorhaube besonders betont. Deren kraftvolle Struktur ist in eine komplexe Linienführung integriert, die sich von den A-Säulen über die Haube bis in die Front zieht. Dabei laufen diese Linien aber nicht auf das prominent platzierte neue Kia-Logo zu, sondern flankieren es elegant, indem sie die Form der Scheinwerfereinheiten aufgreifen und so die Breite des neuen Frontdesigns unterstreichen. 

Wie schon der Sportage und der Kia Optima hat der neue cee’d die Kia-typische Form der Frontscheibe, deren Oberkante sich zur Mitte hin leicht absenkt und damit die Konturen des Kühlergrills aufgreift. Dadurch ist das neue Modell selbst dann sofort als ein Kia zu erkennen, wenn der Kühlergrill verdeckt sein sollte. 

Die Chromeinfassung der Seitenfenster ist ein weiteres wichtiges Design-Merkmal, um das neue Niveau der zweiten cee’d-Generation deutlich zu machen. Ein kleines zusätzliches Dreiecksfenster vor den Vordertüren verlängert die seitliche Fenstergrafik spürbar und bringt dadurch die sportlichen Proportionen des neuen Kompaktwagens noch stärker zur Geltung. Zudem macht es den Innenraum noch heller und verbessert die Rundumsicht. 

Eine dezente Linie, die oberhalb der Seitenfenster die Länge der Dachlinie betont, geht am Heck nahtlos in den Spoiler über. Etwas unterhalb davon ist die C-Säule durch eine kleine waagerechte Sicke optisch unterteilt, was diesem massiven Karosseriebereich mehr Leichtigkeit verleiht. 

Ein besonders charakteristisches Designdetail des neuen cee’d ist die Form der Rückleuchten: Eine aerodynamische Kante zieht sich über die Leuchteneinheit und setzt sich im Kotflügel fort. Sie hat die Funktion, den Luftstrom zu glätten, damit er am Heck ohne Verwirbelung abreißen kann. 

Ein Interieur für höchste europäische Ansprüche

Das Interieur wurde grundlegend neu gestaltet und vermittelt durch seine hohe Qualität ein Premium-Gefühl. Es verfügt unter anderem über verbesserte Bedienelemente, Touchscreen-Technologie und eine ergonomisch optimierte Umgebung für den Fahrer.  

„Eine weltweit agierende Marke wie Kia muss ganz unterschiedlichen Kundenerwartungen gerecht werden. Was in Europa besonders auffällt, sind die Ansprüche an das Interieur“, sagt Gregory Guillaume. „Europäische Kunden stellen die höchsten Anforderungen hinsichtlich der Qualitätswahrnehmung. Das Interieur der ersten cee’d-Generation war bereits hochwertig, sehr europäisch sozusagen. Doch mit dem neuen Modell haben wir bei der Designsprache und Architektur des Innenraums wiederum einen großen Schritt nach vorn gemacht.“ 

„Das Armaturenbrett zeichnet sich durch eine logische und weitgehend schlichte Architektur aus“, erläutert Peter Schreyer. „Es ist ganz klar aufgebaut, vergleichbar mit einem Flugzeug-Cockpit und strahlt eine sehr hohe Qualität aus. Wir haben ebenfalls hart daran gearbeitet, die Sitzposition im Vergleich zum Vorgänger-Modell weiter zu verbessern. Die Sitzhöhe, die Platzierung und Höhe der Armlehnen, die Pedal-Einheit und generell die ergonomischen Bedingungen – all das wurde verändert, um zu gewährleisten, das der Fahrer in diesem Cockpit alles leicht und bequem erreichen kann.“ 

Das Layout des Armaturenbretts mit der zum Fahrer geneigten Zentralkonsole lässt deutlich die Verwandtschaft zu anderen neuen Kia-Modellen wie dem Kia Optima erkennen. Die wichtigsten Schalter und Tasten sind nah am Lenkrad platziert oder ins Lenkrad integriert und lassen sich besonders bequem bedienen. Nur der obere Bereich der Zentralkonsole ist in die Instrumententafel integriert. Diese betont horizontale Ausrichtung unterstreicht die Breite des Innenraums und verleiht dem Cockpit besonders sportliche Proportionen. 

Die Premium-Orientierung des Innendesigns zeigt sich in vielen weiteren Details: hochwertige Soft-Touch-Oberflächen, feine Chromeinfassungen an Instrumenten und Bedienelementen, mehrschichtig aufgebaute Qualitäts-Türgriffe und edle Türöffner, die aus einem Stück gefertigt und wie eine Muschel geformt sind.

 
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