MEHR EFFIZIENZ IM ANTRIEBSSTRANG

MEHR EFFIZIENZ IM ANTRIEBSSTRANG

  • Weniger Verbrauch, bessere Fahrleistungen und mehr Komfort dank Siebengang-DCT
  • Neuartiger Hybrid-Antriebsstrang mit 48V-Spannung und elektrischem Kompressor
  • Vernetzte Mobilität attraktiver gemacht mit den beiden Kia E-Bikes

Auf dem diesjährigen Automobilsalon von Genf präsentiert Kia Motors neue Ideen für eine weitere Effizienzsteigerung im Antriebsstrang. Dazu zählen einerseits ein weiter optimiertes Doppelkupplungs-Getriebe (DCT) mit sieben Gängen sowie ein Hybrid-Antriebsstrang mit neuer Batterie-Architektur sowie einem elektrisch angetriebenen Kompressor.

Sieben!

Mit der Entwicklung des neuen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes verfolgt Kia das Ziel, sowohl Fahrperformance als auch Sparsamkeit zugleich zu optimieren. Die neue Getriebe wurde entwickelt, um nach und nach nicht nur das 6-Gang-DCT, sondern auch die gegenwärtig in etlichen Modellen der Marke eingesetzte Sechsgang-Wandlerautomatik zu ersetzen.

Das Ziel der Entwickler war (gegenüber der aktuellen Sechsgang-Variante) einerseits eine Verbrauchsreduktion von sieben Prozent zu realisieren, andererseits eine um fünf Prozent schnellere Beschleunigung von 0 auf 100 km/h möglich zu machen.

Ebenfalls auf der Agenda stand eine weitere Reduktion der Antriebsgeräusche und Vibrationen. Hier sorgt ein externer Dämpfer für eine Verbesserung gegenüber den derzeit verbauten Schaltboxen.

Das neue Siebengang-DCT enthält zwei Trockenkupplungen mit elektrischen Aktuatoren. In Verbindung mit den auf zwei Wellen aufgesetzten sieben Gängen sowie dem Retourgang ermöglicht dies einen schnellen und gleichzeitig sanften Übergang zwischen den einzelnen Fahrstufen ohne Zugunterbrechung.

DCT mit sieben Gängen wird es zum ersten Mal 2015 in Serienfahrzeugen von Kia geben.

Hybrid-Antriebsstrang neu erdacht

Mit dem vom europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum von Kia im deutschen Rüsselsheim entwickelten Hybrid-Antriebsstrang erlaubt der Hersteller einen Blick in die Zukunft der Marke. Dabei gab das Entwicklerteam einer Blei-Kohle-Batterie mit Betriebsspannung von 48 Volt den Vorzug vor Lithium-basierten Akkus. Gegenüber diesen bietet die Blei-Kohle-Batterie Vorteile beim Recycling und muss nicht aufwendig im Betrieb gekühlt werden.

Der Hybrid-Antriebsstrang ermöglicht einen rein elektrischen Betrieb im unteren Geschwindigkeitsbereich und beim Fahren ohne Beschleunigung. Rekuperation, also Laden der Batterie durch die Motorbremse, ist in jedem Geschwindigkeitsbereich möglich. Eine Start-Stopp-Funktion ist Teil des Systems. Der Starter-Generator reduziert Vibrationen und spart Gewicht.

Die Batterie liefert außerdem Strom für einen elektrisch betriebenen Kompressor, welcher den Turbolader unterstützt, ein Turboloch vermeidet und mit einem harmonischeren Drehmomentverlauf zur weiteren Effizienzsteigerung im Verbrennungsbereich beiträgt.

Die 48V-Hybridarchitektur ermöglicht des Weiteren eine Entlastung des 12V-Bordnetzes. Die normale Batterie kann demnach kleiner dimensioniert werden und spart somit Einbauraum und Gewicht.

In einem Serienmodell inplantiert kann die neuartige Antriebsarchitektur die CO2-Emissionen um 15 bis 20 Prozent vermindern. Der Serieneinsatz ist in Verbindung mit Diesel- und Benzintriebwerken innerhalb der nächsten drei Jahre geplant.

Am Pedal Zurück in die Zukunft

Innovation und das Bewusstsein für die Wurzeln der Marke vereint das auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellte erste Elektro-Fahrrad von Kia. 1944 startete das Unternehmen in Seoul mit der Herstellung von Fahrrädern. 2014 geht Kia einen Schritt weiter in Richtung zukünftiger, vernetzter und umweltbewusster Mobilität. Das Pedelec wird in einer Citybike- und in einer Mountainbike-Version präsentiert.

Der in der hinteren Nabe integrierte Elektromotor produziert bei 250 Volt Betriebsspannung ein Drehmoment von 45 Nm. Die 36 Volt-Lithium-Polymer-Batterie mit 10 Ampére kann zum Aufladen leicht abmontiert werden. Mit vollem Akku ist eine Reichweite von 40 Kilometern möglich, der Ladevorgang dauert vier Stunden.

Das erste Kia Elektrobike wurde entwickelt im Forschungs- und Entwicklungszentrum im Koreanischen Namjang. Während der Monocoque-Rahmen in seiner Anmutung an Karbon erinnert, konnte durch neuartige Presstechnologie ein besonders steifer und trotzdem leichter Rahmen aus deutlich günstigerem Aluminium realisiert werden. Das Gesamtgewicht - inklusive Akku - soll somit unter 20 kg bleiben.

Während die Citybike-Variante auf 28“-Rädern rollt, werden bei der MTB-Version 26“-Räder verbaut. Letztere kommt auch mit einer 100mm-Federgabel vorne. Rahmen und Elektrokomponenten werden in Korea gefertigt, die Anbauteile kommen von Shimano.

Gemäß aktuellen EU-Regularien erreicht das Kia Pedelec eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.

 
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