Vier Kia Neuheiten in Genf

  • Völlig neu konzipierter Kompakt-SUV feiert seine Weltpremiere in Genf
  • Kia Venga EV Konzept mit Elektroantrieb
  • Europapremiere für Plug-In-Hybrid-Studie Ray
  • Kia cee’d EcoDynamics Studie emittiert nur 98g CO2 pro Kilometer
  • Pressekonferenz am Dienstag, 2. März 2010, 8:45 in der Halle 6, Stand 6441

Drei Weltpremieren und eine Europapremiere erwarten den Besucher der Marke Kia am diesjährigen Salon d’Auto in Genf Anfang März. Die offizielle Vorstellung der Neuheiten erfolgt bei der Pressekonferenz am Dienstag, dem 2. März 2010 um 8:45 am Kia Stand in der Halle 6.

Kia Sportage der dritten Generation
Die dritte Generation des Erfolgsmodells erfährt auf dem Genfer Autosalon ihre Premiere. Mehr als 800.000 Fahrzeuge der ersten beiden Generationen wurden weltweit gebaut. Rund 6.000 Autos haben ihren Weg auch nach Österreich gefunden.

Diese neu konzipierte Modellgeneration markiert einen deutlichen Richtungswechsel im Design des beliebten Kompakt-SUV und verkörpert die neu entwickelte optische Dynamik der Marke Kia. Das frische, kraftvolle, athletische und sportliche Design des neuen Sportage steht im Einklang mit den zentralen SUV-Merkmalen: erhöhte Sitzposition, robuste, besonders sichere Anmutung und große Bodenfreiheit. Zugleich wirkt der Auftritt des Kompakt-SUV elegant, großstädtisch und weltläufig.

Verglichen mit dem Vorgängermodell ist der neue Sportage länger, breiter und flacher. Er bietet mehr Raum für Insassen und Gepäck, der längere Radstand sorgt zudem für verbesserte Fahreigenschaften. Das neue Modell startet im Sommer 2010 mit Zweiliter Diesel- und Benzinmotoren, wobei der Benziner 163 PS leistet und der Diesel 136 PS. Beide Triebwerke lassen sich auch mit der neu entwickelten, intelligenten Sechsgang-Automatik kombinieren. Der Benziner wird vom Start weg nur als Allradler in Österreich angeboten, der Diesel wahlweise als 2WD und als 4WD. Im Herbst kommen außerdem noch kleinere Motorvarianten hinzu. Diese sind ausschließlich mit Frontantrieb verfügbar und bieten serienmäßig das Kia Start-Stopp-System ISG. Der 1.7 CRDi leistet 115 PS. Der 1.6 GDI ist das erste Benzin-Direkteinspritztriebwerk der Marke und gibt 140 PS Leistung ab.

Alle sicherheitsrelevanten Features sowie Klimaanlage und iPod®-Anschluss sind wie bei Kia gewohnt immer Serie. High Tech-Details wie Rückfahrkamera, Xenon-Licht, Panorama-Glasschiebedach sind je nach Ausführung verfügbar.

Wie bereits sein Vorgänger kommt auch der neue Kia Sportage aus Europa: er wird in der Kia Produktionsstätte im Slowakischen Žilina gefertigt. Wie bei allen anderen Kia Modellen sind auch beim neuen Kia Sportage 7 Jahre bzw. 150.000 km Werksgarantie selbstverständlich.

iVenga
Während der Kia Venga seit wenigen Wochen beim Händler verfügbar ist, feiert auf dem Genfer Autosalon das Venga EV Konzept Weltpremiere.

Äußerlich unverändert gegenüber dem Serienmodell denkt Kia mit dem Venga EV die EcoDynamics Strategie der letzten Monate konsequent weiter. Das Nullemissions-Auto verfügt einen Elektroantrieb mit 80 kW Leistung und einem Drehmoment von 280 Nm. Damit erreicht die fahrbereite Studie in 11,8 Sekunden Tempo 100 und eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h. Die Reichweite beträgt rund 180 km.

Der Elektromotor treibt wie beim Serienmodell die Vorderräder an und ist auch im bisherigen Motorraum eingebaut. Die Lithium-Polymer-Batterien befinden sich unter dm Kofferraumboden und beeinträchtigen so die bewährte Geräumigkeit und Variabilität des Modells nicht.

Im Schnelllademodus (50 kW) können 80% der Batteriekapazität in nur 20 Minuten erreicht werden. Im normalen Ladezyklus (3,3 kW) erreicht die Batterie ihre volle Kapazität innerhalb von acht Stunden.

Der Kia Venga EV ist ein weiterer Schritt der Marke hin zu umweltfreundlichen und nachhaltigen Transportlösungen.

Europapremiere für Kia Ray
Aufbauend auf den Erkenntnissen, die mit dem Kia Borrego Brennstoffzellen-Fahrzeug, dem Kia Forte LPI Hybrid und den jüngsten Hybrid-Studien auf Basis des Kia cee’d und Sorento gewonnen wurden, zeigt der Kia Ray den letzten Stand von Design und Umwelttechnik basierend auf der Plattform des Kia Forte.

Bei der Konstruktion des Kia Ray wurde besonders leichten Werkstoffen sowie Rezyklaten der Vorzug gegeben. In das Fahrzeugdach wurden Solarzellen integriert. „Maximale Umweltverträglichkeit muss bereits am Beginn des Designprozesses stehen“, erklärt Peter Schreyer, Chief Design Officer von Kia Motors.

Bis zu 80 km kann der Kia Ray rein elektrisch zurücklegen. Mit Unterstützung des Verbrennungsmotors entsteht eine Reichweite von bis zu 1.200 km, dabei liegt der Durchschnittsverbrauch bei ca. 1,4 Liter auf 100 Kilometer.

Das Außendesign besticht nicht nur durch den äußerst niedrigen Luftwiderstand (cw 0,25), sondern auch durch den Einsatz neuer Werkstoffe, wie beispielsweise Nano-Laminate. Im geräumigen, viersitzigen Innenraum fällt auch die Mittelkonsole mit dem Onboard-Infotainmentsystem auf, das in Zusammenarbeit mit Microsoft® entwickelt wurde und auch in zukünftigen Kia Serienmodellen zu finden sein wird. Gesteuert über Sprache oder Touchscreen vereint das System Radio, Musik, Internet und Telefon-Freisprechfunktion in simpler Bedienungslogik. Gekoppelt ist das System mit der neuartigen GreenEdge™-Technologie von Infinity®-Audio. Bei gesteigerter Klangqualität und Dynamik konnte sowohl das Gewicht der Lautsprecher als auch deren Stromverbrauch signifikant gesenkt werden.

Der Kia Ray ist mit einem 1,4-l-Direkteinspritz-Benzinmotor ausgerüstet, der eine Leistung von 153 PS abgibt. Kombiniert mit einem 78 kW starken Elektromotor, wird die Kraft über ein stufenloses CVT-Getriebe an die Vorderräder weitergeleitet. Der Kia Ray kann bis zu 80 km rein elektrisch fahren. Zur Optimierung der Energieeffizienz werden auch Nebenaggregate wie die Lichtmaschine intelligent gesteuert. Die elektrische Servolenkung sowie die großen, aber relativ schmalen Räder mit der Dimension 195/50 R 20 dienen ebenfalls der Verbrauchsreduktion.

Länge  4,400mm
Breite  1,850mm
Höhe  1,360mm
Radstand  2,700mm
Reifen  195/50 R20 mit reibungsarmem Profil
Motor  1.4-l-Gamma 153 PS GDI / 78kW Elektromotor
Getriebe  Stufenlos / CVT
Batterien  Lithium-ion polymer
Höchstgeschwindigkeit  175 km/h
Kraftstoffverbrauch (im reinen HEV Mode) 3,0l/100km
Kraftstoffverbrauch (im Plug-in HEV Mode)      1,4l/100km
Reichweite  1.200km
Luftwiderstand Cd 0.25
Lenkung  By-wire


Unter 100 mit EcoDynamics
Die auf dem diesjährigen Genfer Autosalon präsentierte Studie auf Kia cee’d Basis vereint die bestehenden EcoDynamics Komponenten mit einer optimierten Aerodynamik. Damit erzielt der Fünftürer eine Reduktion der CO2-Emissionen von 11% auf 98g/km gegenüber den 110g des Serienmodells.

Der EcoDynamics cee’d wurde im Forschungs- und Entwicklungszentrum im Deutschen Rüsselsheim entwickelt und in der Slowakei gefertigt. Das überarbeitete 1.6 CRDi Dieselaggregat verfügt über einen Turbolader mit variabler Geometrie und leistet 90 PS bei 4.000/min. Das maximale Drehmoment beträgt 235 Nm und fällt in einem breiten Drehzahlbereich von 1.900 bis 2.750 Umdrehungen pro Minute an. Über 90% des maximalen Drehmoments sind bereits bei 1.500/min abrufbar.

Das Dieseltriebwerk verfügt selbstverständlich über einen Partikelfilter sowie über ein intelligentes Management der Nebenaggregate. Zugleich senkt das längere Übersetzungsverhältnis des Sechsganggetriebes das Drehzahlniveau um 12 %.

Wie bei den Serienversionen helfen die elektrische Servolenkung, das Start-Stopp-System ISG, Michelin-Leichtlaufreifen und die Schaltanzeige dabei, effizient unterwegs zu sein. Darüber hinaus dienen aerodynamische Maßnahmen der gesteigerten Effizienz. So wurde die Karosserie 15 mm tiefer gelegt und der Unterboden strömungsgünstig verkleidet.

Der gezeigte Kia EcoDynamics cee’d beweist, dass Kia sich nicht mit den bisherigen Errungenschaften für Effizienz und Umweltfreundlichkeit zufrieden gibt. Die Kombination bereits serienmäßiger EcoDynamics Komponenten mit zusätzlichen Optimierungen lassen einen Ausblick auf künftige Entwicklungen bei neuen Kia Modellen zu.

 
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