EIN NEUER „ECODYNAMICS“-MEILENSTEIN

  • Hybrid-Limousine ist technologischer Vorreiter für künftige Kia-Modelle
  • Intelligentes, einfaches und kostengünstiges Parallelhybrid-System
  • In 9,2 Sekunden von null auf 100 km/h, Verbrauch um 40 Prozent reduziert
  • 2013 in kleinen Stückzahlen auch in Europa

Auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert Kia erstmals in Europa die Hybridversion der neuen Mittelklasse-Limousine Kia Optima, ein weiterer Meilenstein in der „EcoDynamics“-Palette der Marke. Mit diesem Label kennzeichnet Kia die umweltfreundlichsten Modellversionen, die über neueste Technologien zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen verfügen. Seine Weltpremiere feierte der Kia Optima Hybrid auf der Los Angeles Auto Show im November 2010.

Das Hybrid-Modell, dessen Produktionsstart für September 2011 geplant ist, wurde in erster Linie für den US-Markt entwickelt. Die neuen Technologien des Kia Optima Hybrid sollen in den kommenden Jahren auch in anderen Kia-Serienmodellen weltweit zum Einsatz kommen.

Der innovative, von Kia entwickelte Hybrid-Antriebsstrang der Limousine verbindet hohe Leistungsfähigkeit mit Sparsamkeit im Verbrauch. Der Kia Optima Hybrid beschleunigt in 9,2 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h. Zugleich liegt der Kraftstoffverbrauch um gut 40 Prozent niedriger als beim konventionell motorisierten Modell (US-Version). Damit gehört der Kia Optima Hybrid zu den sparsamsten Fahrzeugen seiner Klasse.

Der neue Kia verfügt über ein so genanntes Parallelhybrid-System, das ein intelligentes, aber einfaches Konzept hat und zugleich kostengünstig ist. Der 2,4-Liter-Benzinmotor ist mit einem kleinen Elektromotor kombiniert und treibt die Vorderräder über ein sechsstufiges Automatikgetriebe an – ohne den herkömmlichen Drehmomentwandler.

Durch eine spezielle Kupplung kann der Benzinmotor vom Antriebsstrang entkoppelt werden. Im emissionsfreien vollelektrischen Betrieb erreicht der Kia Optima Hybrid eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometer. Aufgrund seiner Konfiguration benötigt dieses Hybridsystem keinen Hochleistungs-Elektromotor und Generator, was Gewicht und Kosten spart.

Nahtloser Übergang zwischen Elektro- und Hybridantrieb
Zum Anfahren benutzt der Kia Optima Hybrid den Elektromotor. Bei zunehmender Geschwindigkeit aktiviert ein Anlassermotor (Hybrid Starter Motor/Generator, HSG) den Benziner, der nun – nach Schließen der Kupplung – den Antrieb der Limousine übernimmt. Der Elektromotor schaltet um in den Hybridbetrieb und dient als zusätzlicher Antriebsmotor, zum Beispiel bei voller Beschleunigung und an Steigungen. Darüber hinaus hat der Elektromotor die Funktion eines Generators, der während der Fahrt und beim Abbremsen die Batterie wieder auflädt. Sobald das Fahrzeug zum Stehen kommt, schaltet sich der Benzinmotor nach wenigen Sekunden automatisch ab.

Bei jedem Bremsvorgang wandelt der Elektromotor die kinetische Energie in elektrische um, die dann in der Batterie gespeichert wird. Auch der 8,5 kW starke Anlassermotor fungiert zusätzlich als Generator und lädt die Batterie, wenn der Ladezustand niedrig ist und das Fahrzeug steht. Das gesamte Hybridsystem arbeitet vollautomatisch und mit nahtlosen Übergängen zwischen den verschiedenen Antriebsarten.

Das elektrische Antriebsaggregat ist ein IPM-Synchronmotor (Interior Permanent Magnet). Durch seine Leistung von 30 kW (40,7 PS) und ein Drehmoment von 205 Nm – das von null bis 1400 Umdrehungen zur Verfügung steht – gewährleistet dieser Elektromotor ein agiles Fahrverhalten. E-Motor und Benziner zusammen stellen dem Kia Optima Hybrid eine Systemleistung von 209 PS und ein maximales Drehmoment von 265 Nm zur Verfügung.

Neueste Batterie-Technologie und optimierter Antrieb
Der Kia Optima Hybrid ist mit einer Lithium-Polymer-Batterie ausgerüstet, die in Kooperation mit LG Chem entwickelt wurde. Diese neuartigen Akkus sind für den Einsatz im Auto besonders geeignet und bieten eine optimale Balance von Leistungsabgabe, Energiedichte und Wärmebeständigkeit. Die Batterie des Kia Optima Hybrid ist so langlebig, dass sie über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs nicht ausgetauscht werden muss (mindestens zehn Jahre oder 240.000 km).

Das Drehmoment des Elektromotors steht beim Beschleunigen sofort und mit gleichbleibender Stärke zur Verfügung. Diesen Vorteil des Hybridsystems hat Kia genutzt, um den beliebten Theta-II-Benziner mit 2,4 Liter Hubraum zu modifizieren. So konnte die Effizienz des Vierzylinders gesteigert werden, während der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum regulären Motor um zehn Prozent sank.

Wie den Benzinmotor hat Kia auch das sechsstufige Automatikgetriebe des konventionell angetriebenen Kia Optima für die Hybridversion modifiziert. Der übliche Drehmomentwandler wurde durch den Elektromotor und eine hoch-effiziente Ölpumpe ersetzt. Dieses neue Getriebe ermöglicht den reinen Elektrobetrieb des Kia Optima Hybrid, maximiert die Rückgewinnung der Bremsenergie und bietet ein agileres Fahrverhalten als die stufenlosen Getriebe vergleichbarer Modelle.

Entwickelt wurde das voll parallele Hybridsystem des Kia Optima Hybrid in enger Kooperation von verschiedenen Kia-Einrichtungen rund um die Welt. Eine zentrale Rolle spielten dabei das Forschungsinstitut für Umwelttechnologie in der Nähe von Seoul und das größte Forschungs- und Entwicklungszentrum der Marke im koreanischen Namyang.

 
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